Blühendes Straelen
NRW-Programm Ländlicher Raum

LEADER - Die Region Leistende Landschaft


Niersbrücke
Ansicht auf die Niersbrücke

Die regionale Bewerbung war erfolgreich – die Städte Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen wurden im Mai 2015 als neue Region für das EU-Förderprogramm LEADER ausgewählt. Viele Menschen, Organisationen und Unternehmen haben durch ihre Mitarbeit, ihre Anregungen und Ideen dieses Ergebnis möglich gemacht.



Logo "Leistende Landschaft e.V."
Logo "Leistende Landschaft e.V."

Träger der regionalen Zusammenarbeit ist der Verein Leistende Landschaft e.V. als Lokale Aktionsgruppe.



Blumen im Treibhaus
Blumen im Treibhaus

Für die konkrete Projektarbeit wird zudem ein Regionalmanagement mit neuem Personal eingerichtet. Ziel ist, dass in 2016 diese neue Organisation mit den interessierten Menschen der Region in die Projektarbeit starten kann. Dann können alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen der Region eigene Projektanträge einreichen und in den kommenden Jahren mit EU-Förderung unterstützt werden. Bis zum Programmstart koordinieren Vertreter der vier Städte den Aufbauprozess und stehen für Sie als Ansprechpartner bereit.

  • Hintergrund

    Mit dem Programm LEADER unterstützt die EU seit 1991 modellhaft innovative Aktionen ausschließlich für den ländlichen Raum und die dortigen Kommunen. LEADER steht dabei für "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raumes). Von Mitte Oktober 2014 bis Februar 2015 konnten sich ländliche Regionen für die neue Förderperiode 2015 bis 2020 bewerben. In den möglichen Themen und Projekten einer LEADER-geförderten Region spiegelt sich die ganze Breite der ländlichen Raum- und Strukturentwicklung wider: Daseinsfürsorge, demografischer Wandel, Dorfentwicklung, regionale Identität, Verkehr und Mobilität, Kinder-, Senioren- und Familienförderung, Ehrenamt, Tourismus, Klimaschutz, ländliche Wirtschaft oder auch Kultur. LEADER bietet damit die Möglichkeit, sowohl mit regionalen als auch mit kleinen lokalen Projekten die kleinen Orte und Dörfer zu fördern.

    Eine anschauliche Zusammenfassung zum Programm LEADER bietet das im Link angehangene Kurzvideo "Was ist LEADER?".

    Basierend auf einer detaillierten Auslobung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen haben die vier Kommunen Geldern, Kevelaer, Nettetal und Straelen eine "Integrierte regionale Entwicklungsstrategie" unter dem Arbeitstitel "Leistende Landschaft" erarbeitet. Unterstützt wurden die vier Städte dabei vom Büro Frauns aus Münster, das in der Vergangenheit bereits LEADER-Regionen inhaltlich und organisatorisch erfolgreich unterstützt hat.

  • Leistende Landschaft

    Der Erfolg im Wettbewerb bedeutet für die Region, dass für die Förderperiode bis 2020 rund 2,7 Mio. Euro als max. 65%-Förderung für Projekte zur Verfügung stehen werden. Zusammen mit den nötigen mind. 35% Eigenanteil ergibt das ein regionales Finanzvolumen von über 4 Mio. Euro. Das LEADER-Programm bietet dabei zwei Besonderheiten:

    • Alle Personen, Vereine, Organisationen und Unternehmen können sich mit ihrem Projekt direkt um eine Förderung bewerben, solange das Projekt die regionale Zielsetzung unterstützt. Dabei können die nötigen Eigenmittel auf verschiedene Art und Weise aufgebracht werden.
    • Die EU-Fördermittel werden nicht von einer externen Behörde, sondern durch den eigenen Verein (die sog. Lokale Arbeitsgruppe, kurz LAG) in der Region selbst verwaltet und verteilt. Diesem Verein wird für die gesamte Dauer eigenes Personal in Form eines Regionalmanagementbüros zugeordnet.

Im Bewerbungsprozess wurden die Stärken, Schwächen, Themen und Herausforderungen der Region genau untersucht. Daraus haben sich für die zukünftigen Projekte folgende 5 Handlungsfelder mit verschiedenen Projektfamilien ergeben:

Förderwürdige Projekte in diesem Handlungsfeldern und Projektfamilien können klein oder groß sein; Gutachten und Prozessunterstützung sind ebenso denkbar wie Baumaßnahmen, Moderation, Wortshops oder Veranstaltungen. Entscheidend für die Förderung: Auch bei lokalen Maßnahmen muss ein regionaler Mehrwert daraus entstehen.

Die Entwicklungsstrategie in der Kurzfassung und in der Langfassung ist als Download zu finden.


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