Finanzierungshilfen für Unternehmen | Straelen - Alles im grünen Bereich
Finanzierungshilfen für Unternehmen

Durch spezielle Förderangebote, insbesondere zinsgünstige Kreditprogramme,  unterstützen Bund und Länder die heimische Wirtschaft in verschiedensten Bereichen z.B. bei Investitionen in das Unternehmen. Aber auch durch die Bezuschussung von Potenzialberatungen, die zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beitragen. Sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen als Ratgeber gerne zur Seite.

Corona-Unterstützung

Seit März 2020 stellen Bund und Land NRW verschiedene Hilfsprogramme zur Verfügung. Diese gelten für Solo-Selbstständige Unternehmen und andere, die von der Pandemie resultierenden Einschränkungen betroffen sind. Hier übernehmen wir als Wirtschaftsförderung, gemeinsam mit unseren Partnern, die Funktion des Förderlotsen und stehen Ihnen als Ratgeber zur Seite. Sprechen Sie uns an!

Allgemeine Entwicklung und Informationen in Bund, Land und Kreis

Robert Koch Institut www.rki.de
Dashboard Robert Koch Institut www.rki.de
Land Nordrhein-Westfalen www.land.nrw - FAQ zum Corona-Virus
Aktuelle Erlasse des NRW Gesundheitsministeriums www.mags.nrw
Kreis Kleve www.kreis-kleve.de


Überbrückungshilfe II (Anträge sind bis zum 31. März 2021 möglich)  und Überbrückungshilfe III (Anträge sind seit dem 10. Februar 2021 möglich!)

Die zweite Phase der Überbrückungshilfen umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge können bis zum 31.03.2021 gestellt werden.  

Anträge für die Überbrückungshilfe III können Unternehmen - wie auch die bisherigen Überbrückungshilfen -elektronisch durch prüfende Dritte (d.h. Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwälte/ innen) über die Überbrückungshilfeplattform stellen.

Die Bundesregierung hat Ende Januar weitere Verbesserungen der Überbrückungshilfe III beschlossen. Dies führte allerdings auch dazu, dass Anträge und Abschlagszahlungen nun erst seit dem 10. Februar 2021 gestellt und ausgezahlt werden  können. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Die Verbesserungen werden für viele Antragsteller, laut Bundesregierung,  deutlich positive Auswirkungen haben. Nachfolgend ein kurzer stichwortartiger Auszug:

  • Der Förderzeitraum bezieht sich auf die Monate November 2020 – Juni 2021
  • Die Antragsberechtigung für einen einzelnen Monat liegt vor, wenn der Umsatzrückgang in diesem Monat mindestens 30 Prozent gegenüber dem Referenzmonat in 2019 beträgt
  • Die erstattungsfähigen Kostenpositionen wurden deutlich erweitert: z.B. Kosten der Digitalisierung, Wertverlust für verderbliche Ware und Saisonware u.a.
  • Verlustnachweis / ungedeckte Fixkosten: „Bei Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro kann die Bundesregelung Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De minimis Verordnung genutzt werden ohne den Nachweis von Verlusten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert und bei der stets ein Verlustnachweis erfolgen muss.“
  • Soloselbstständige können einen einmaligen Betriebskostenzuschuss – die Neustarthilfe – beantragen. Diese wurde auf max. 7.500 € erhöht.

Weitere Einzelheiten zur Überbrückungshilfe und auch zur Neustarthilfe für Soloselbständige können unter dem nachfolgenden Link aufgerufen werden:

Allgemeine Förderprogramme

Eckdaten zum Programm „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ - Novemberhilfe /Dezemberhilfe

  • Antragsberechtigt: Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Geschäft aufgrund der staatlichen Anordnung ab 02. November 2020 untersagt wurde. Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (Friseursalons, Einzelhandel u.a.) sind hier nicht antragsberechtigt, sondern sollten stattdessen eine Antragsstellung auf Überbrückungshilfe prüfen. 
  • Höhe: 75% des Umsatzes im November 2019 für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Für größere Unternehmen werden niedrigere Fördersätze gelten.
  • Anderweitig für den Förderzeitraum – den Monat November – erhaltene Hilfen wie Kurzarbeitergeld und/oder Überbrückungshilfe werden angerechnet.
  • Auch junge Unternehmen, die nach November 2019 gegründet haben, sind grundsätzlich antragsberechtigt. Der Referenzmonat wird dann der Oktober 2020 sein.
  • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  • Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Entschädigung bei Quarantäne oder Beschäftigungsverbot

Corona-Hilfen für Landwirtschaft und Gartenbau

Förderprogramme für das Gastgewerbe

Anträge auf Steuererleichterung

KfW-Schnellkredit
Der KfW-Schnellkredit soll auch für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet werden. Der Kredit mit vollständiger Risikoübernahme durch den Bund wird für Unternehmen mit höchstens 10 Beschäftigten auf 300.000€ begrenzt sein.

Fördekreditanträge bei Produktions- und Lieferengpässen

Kurzarbeitergeld 

Bundesagentur für Arbeit
(08 00) 4 55 55 20 (Kontakt zum Arbeitgeberservice für den Kreis Kleve)
E-Mail: Kleve.arbeitgeberservice@arbeitsagentur.de
Webseite: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld

Schritt für Schritt Anleitung zur Anmeldung von Kurzarbeit sowie ein Kurzarbeitergeld Rechner

Weitere Zusammenstellungen von Informationen und Ansprechpartnern für Unternehmen 

  • Übersicht der Beratungsförderung des Bundes oder Landes

    Beratungsförderung für Gründer (vor Gewerbeanmeldung)
    Landesprogramm (Beratungsprogramm Wirtschaft NRW)

    • Zielgruppe: Gründer
    • Umfang: 4 Beratungstage (BT) á 50% Zuschuss, max. 400€ je BT
    • Beratungsinhalte: Gründungskonzept / Entscheidungsgrundlagen
    • Antrag: Über Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
    • Link: www.ibp-ihk.de/das-programm-ibp-nrw

    Förderung unternehmerischen Know-Hows (BAFA-Förderung)
    Bundesprogramm (BAFA)

    • Zielgruppe: junge Unternehmen, Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Unternehmen in Schwierigkeiten
    • Umfang: 50% Zuschuss von max. 3.000€, von 4.000€ bei Jungunternehmen. Unternehmen in Schwierigkeiten werden mit 90% gefördert
    • Beratungsinhalte: Betriebswirtschaftliche Fragestellungen
    • Antrag: Online-Verfahren – Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten benötigen Votum der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
    • Link: www.bafa.de/Unternehmensberatung

    unternehmensWert: Mensch
    Bundesprogramm

    • Zielgruppe: kleinere Unternehmen mit max. 9 Beschäftigten
    • Umfang: 80% Zuschuss für max. 10 Beratungstage á max. 1.000€ Beratungshonorar
    • Beratungsinhalte: Personalführung“, „Chancengleichheit & Diversity“, „Gesundheit“ und „Wissen & Kompetenz“
    • Antrag: Über Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
    • Link: www.unternehmens-wert-mensch.de

     
    Potentialberatung
    Landesprogramm

    • Zielgruppe: Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten
    • Umfang: 50% Zuschuss für max. 10 Beratungstage, höchstens 500€ Zuschuss je Beratungstag
    • Beratungsinhalte: Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung, Digitalisierung, Gesundheit
    • Antrag: Über Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
    • Link: www.gib.nrw.de/potentialberatung

     
    Beratungsbaustein aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP)
    Landesprogramm

    • Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die mindestens 5 Jahre am Markt sind
    • Umfang: 80% Zuschuss für max. Beratungstage für eine Machbarkeitsstudie und weitere max. 10 Beratungstage für eine Umsetzungsberatung. Das förderfähige Honorar je Beratungstag liegt bei 1.500€
    • Beratungsinhalte: Umfassende betriebswirtschaftliche Beratungen
    • Antrag: NRW.BANK
    • Link: www.nrwbank.de/RWP-Beratung

     
    Beratungsförderung zum Thema Digitalisierung

    Go Digital
    Bundesprogramm

    • Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen mit max. 100 Mitarbeitern
    • Umfang: 50% Zuschuss zu max. 30 Beratungstagen mit einem max. Honorar von 1.100€
    • Beratungsinhalte: Digitale Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung, IT-Sicherheit
    • Antrag: über zertifizierte Berater
    • Link: www.innovation-beratung-foerderung.de/go-digital

     
    Mittelstand Innovativ & Digital (MID)
    Landesprogramm

    • Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern (KMU)
    • Umfang:  je nach Unternehmensgröße z.Zt. 80% Zuschuss (bis 50 Mitarbeiter) bzw. 60% Zuschuss – Förderhöchstbetrag: 15.000€
    • Beratungsinhalte:
      • Vorhaben zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren.
      • Analyse und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Der Umsetzungsschritt ist obligatorisch.
      • die reine Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistung, welche von einem Auftragnehmer (wissenschaftlicher Partner oder Unternehmen) durchgeführt wird.
    • Antrag: Online-Verfahren über den Projektträger Jülich
    • Link: www.mittelstand-innovativ-digital.nrw/antrag-stellen

     
    Energieberatung
    Bundesprogramm
    Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern (KMU)
    Umfang: je nach Energieverbrauch bis zu 80% Zuschuss zu den Beratungskosten, höchstens jedoch 6.000€
    Beratungsinhalte: Gegenstand der Energieberatung können die Bereiche „Gebäude, Anlagen, Nutzerverhalten“ sein
    Antrag: Über Online-Portal der BAFA – Energieberater müssen bei der BAFA zertifiziert sein
    Link: www.bafa.de/Energieberatung_Mittelstand

    Zu den Themen „Technologie / Innovation“ sowie zu Fragen der „Ressourceneffizienz“ können qualifizierte und kostenlose Einstiegsberatungen der ZENIT (www.zenit.de) und der Effizienz Agentur NRW (www.ressourceneffizienz.de) genutzt werden.

    Zu beachten ist bei allen Förderprogrammen, dass diese vor Beauftragung und vor Beginn der Maßnahme beantragt werden müssen.

    Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve.

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