Am Freitag, 25. September 2026, um 20 Uhr ist das Dokumentar-Schauspiel „Hitlers Tischgespräche“ mit anschließender Gesprächsrunde im Jugendzentrum JuSt, Marienstraße 2 in Straelen, zu sehen. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Im Anschluss an das Dokumentar-Schauspiel mit Andreas Breiing findet eine Gesprächsrunde statt, die von Britta von Anklang moderiert wird. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 10 Euro. Karten sind direkt im Jugendzentrum erhältlich. Auch ist es möglich, Plätze außerdem per E-Mail an info@just-straelen.de zu reservieren.
Welche Gedanken und Themen bewegten Adolf Hitler, der die Welt in einen Vernichtungskrieg stürzte, als Privatperson? Wie gab er sich jenseits der Propaganda- und Reichsparteitags Demagogie?
Die Zeiten, in denen Großeltern ihren Enkeln die Kriegsgrauen des Nationalsozialismus packend und eindringlich geschildert haben, neigen sich dem Ende. Diese Möglichkeit, Geschichte aus erster Hand „hautnah“ zu erleben, fehlt uns und den Jugendlichen heute. Das Dokumentar-Schauspiel „Hitlers Tischgespräche“ mit anschließender Gesprächsrunde ist eine Alternative, um präventiv und nachhaltig einer rechten Radikalisierung vorzubeugen.
Britta von Anklang führt in die Veranstaltung ein und erklärt u. a. nicht mehr gebräuchliche Begriffe. Der an einer Tischrunde sitzende Zuschauer erlebt den „Führer“ nicht als herumbrüllenden Despoten, sondern als eine vor sich hin sinnierende Person. Schaut man in die Gesichter der Gäste sieht man angespannte, geschockte, fassungslose und nachdenkliche Mienen bei Sätzen wie „Ich bin doch kolossal human.” oder „Von Natur aus bin ich ganz anders, ich möchte niemanden leiden sehen und keinem weh tun.”
Im Anschluss spielt und spricht der Schauspieler, Andreas Breiing, Adolf Hitler, dessen Originalmonologe Breiing gemeinsam mit dem Journalisten Carsten Krystofiak zusammengestellt hat. Diese Monologe, die Hitler im kleinen Kreis hielt, sind uns überliefert, weil sein Sekretär Martin Bormann sie von Stenographen mitschreiben ließ. Britta von Anklang leitet die anschließende Gesprächsrunde, in der Hitlers Themen wie Ernährung, Bekleidung, Judentum, Kirche, Kunst sowie die Rolle der Frau erörtert werden.
Nach sehr guten Erfahrungen mit dem Projekt im vergangenen Jahr mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Straelener Gymnasiums im JuSt, ist in diesem Jahr das Projekt für alle Jugendlichen ab 16 Jahren offen. Die Veranstaltung richtet sich aber ausdrücklich ebenfalls an Erwachsene. Ein Projekt zur Stärkung der Demokratie ist keine Frage des Alters.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.tischgespraeche-doku.de
