Freiraumvernetzung
Eine Teilmaßnahme aus dem integrierten Handlungskonzept Innenstadt der Stadt Straelen ist die Freiraumvernetzung.
Unter anderem durch die Aktivierung des zwischen der Rathaus- und Josefstraße liegenden ehemaligen Bahndamms soll ein "grünes Band" um den südöstlichen Teil der Innenstadt gelegt werden.
Als südlicher Startpunkt ist der sich auch in der Umgestaltung befindliche Stadtgarten mit seinem Eingang an der Beethovenstraße gedacht. Nachfolgend soll das "Grüne Band" über eine neue, in einer öffentlichen Grünfläche verlaufende Wegebeziehung an der Straße An der Kleinbahn, vorbei an einen neuen Kinderspielplatz, über die Großmarktstraße, über die neue zwischen der Rathaus- und Josefstraße hergestellte Wegebeziehung, dem Soatspad in Richtung Gelderner Straße führen.
Durch die Freiraumvernetzung werden neue und bestehende öffentliche Grünräume miteinander verknüpft. Es entsteht eine Verbindung zwischen dem Stadtgarten im Südwesten und den östlich oder sogar nordöstlich liegenden Grünräumen wie der begrünten Friedhofsanlage, der Parkanlage / dem Kinderspielplatz am Hornweg, dem Kinderspielplatz an der Walbecker Straße und Freiräumen im Nordosten der Stadt.
Das "Grüne Band" soll sich gezielt an Fußgängerinnen und Fußgänger richten, die die ansprechende, begrünte, in Teilen durch Bepflanzung beschattete und autofreie Route zur Fortbewegung im Stadtgebiet nutzen. Die Freiraumvernetzung soll einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität, zur Verbesserung des örtlichen Mikroklimas, zur Stärkung der Klimaresilienz und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume leisten.

Letztlich werden durch die Freiraumvernetzung Aufenthaltsangebote für ein längeres Verweilen geschaffen, welche im Rahmen der Klimaresilienz als kühlerer Rückzugsort für Mensch und Tier unter anderem bei den zunehmenden Hitzeperioden dienen können.
Die Teilmaßnahme zur Aktivierung des zwischen der Rathaus- und Josefstraße liegenden ehemaligen Bahndamms als Wegebeziehung wird durch die Städtebauförderung des Bundes und Landes NRW finanziell gefördert.
Die Wegebeziehung wurde im 2. Quartal 2026 fertiggestellt und Ende April 2026 zur Nutzung freigegeben.
Der Weg ist mit einer wassergebundenen Decke hergestellt und gezielt begrünt worden. Zwei prägende Bestandsbäume wurden erhalten und in die Wegeführung integriert. Neben Abfallbehältern und einer Bank ist der Weg mit einer solarbetriebenen und bewegungsgesteuerten Beleuchtung ausgestattet. Durch die bedarfsorientierte Wegebeleuchtung in den Abend- und Nachtstunden wird die Umgebung und die Umwelt von unnötiger Lichtverschmutzung geschützt.
