Ein Heizungstausch wirft viele Fragen auf: Welche Heiztechnik eignet sich für das eigene Gebäude? Welche Kosten sind zu erwarten und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und welche Rolle spielt die kommunale Wärmeplanung bei der Entscheidung?
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 4. November 2026, um 18 Uhr in der bofrost*HALLE, Fontanestraße 6, 47638 Straelen.
Zu Beginn der Veranstaltung informiert Jordi Fages von der Stadt Straelen über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung (KWP) und die daraus abzuleitenden Perspektiven für die Wärmeversorgung vor Ort. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welchen Bereichen perspektivisch Wärmenetze vorgesehen sind und wo Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer voraussichtlich auf individuelle, dezentrale Lösungen angewiesen sein werden.
Auch die langfristige Perspektive der Erdgasversorgung ist ein Aspekt, den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bei ihren Entscheidungen berücksichtigen sollten. Vor dem Hintergrund sich wandelnder gesetzlicher, klimapolitischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stellt sich auch die Frage, wie sich der Betrieb und die Nutzung des bestehenden Gasnetzes langfristig entwickeln werden.
Im Anschluss erläutert Dietmar Krebber, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, die technischen Grundlagen verschiedener Wärmepumpentypen und stellt weitere Heiztechniken sowie deren Einsatzmöglichkeiten vor. Dabei geht es auch um die Voraussetzungen für den Einsatz der jeweiligen Systeme, die zu erwartenden Kosten und mögliche Förderungen.
Die Veranstaltung soll dabei helfen, die verschiedenen Möglichkeiten besser einzuordnen und eine fundierte Grundlage für anstehende Entscheidungen zu schaffen.
Der Informationsabend dauert von 18 bis 19:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstaltungsdetails
Datum: Mittwoch, 4. November 2026
Uhrzeit: 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: bofrost*HALLE, Fontanestraße 6, 47638 Straelen
Um vorherige Anmeldung über den Ticket Shop der Stadt Straelen wird gebeten.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
