Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tablets für alle Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen ab Klasse 7

Gute Nachrichten aus der letzten Sitzung des Bildungsausschusses der Stadt Straelen. Der Ausschuss empfiehlt dem Stadtrat, in den Haushalt 2022 eine Summe von rund 400.000 Euro für die Anschaffung digitaler Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen einzuplanen. 

Die Stadt übernimmt so Verantwortung als Schulträger und setzt es sich unter anderem zum Ziel, mit Beginn des kommenden Schuljahres 2022/23 alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 aus städtischen Mitteln mit eigenen Tablets auszustatten. Die Geräte sollen zu täglichen Begleitern im Schulalltag und beim Lernen Zuhause sein und die so wichtige digitale Kompetenz sowie die Medienkompetenz steigern. 

Die Stadt knüpft hier an die „Digitalstrategie Schule NRW 2020 bis 2025“ des Landes NRW an, in der ein umfassendes Gesamtkonzept für eine moderne digitale Schule vorgelegt wird. 

Voraussetzungen wie Investitionen in die digitale Ausstattung der Schulen und eine Netz- bzw. WLAN-Infrastruktur wurden bereits geleistet. 

In Kürze werden auch die Schulen im Schulzentrum an das Glasfasernetz der Deutschen Glasfaser direkt angeschlossen. 

Mit eigenen Mitteln und mit Mitteln des Programms „Gute Schule“ wurde die digitale Ausstattung erweitert und im Rahmen der Förderprogramme bereits mobile Endgeräte für die städtischen Schulen beschafft. Die Förderprogramme hat die Straelen bereits vollständig ausgeschöpft. 

Auf Initiative des Städtischen Gymnasiums hat die Verwaltung nun im Rahmen der Haushaltsaufstellung die drei städtischen Schulen befragt und den Bedarf an mobilen Endgeräten für die Schülerinnen und Schüler ermittelt. Insgesamt sollen im Haushalt rund 400.000 Euro für die Anschaffung bereitgestellt werden. 

Während es für die Grundschülerinnen und Grundschüler darum geht, die Geräte partiell in der Schule einzusetzen, sollen die Kinder und Jugendlichen ab der Klasse 7 ihr eigenes Gerät während ihrer gesamten Schulzeit nutzen können. „Alle Schülerinnen und Schüler sollen dauerhaft zuverlässig und vollumfänglich auf die digitale Infrastruktur zugreifen und so nicht nur analoge Arbeitsprozesse durch digitale ersetzen können, sondern zukunftsfähigen modernen Unterricht erleben dürfen“, heißt es im Konzeptentwurf des Städtischen Gymnasiums.