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Trockenheit, Hitze und Stürme sorgen für Schäden in Wäldern um Straelen

Meldung vom: 12.11.2019

Die Stürme zwischen Herbst 2017 und Frühjahr 2018 haben den heimischen Wäldern stark zugesetzt und ein hohes Totholzvorkommen verursacht. Schlimmer jedoch waren die extreme Dürre und die heißen Sommer der Jahre 2018 und 2019, deren Auswirkungen die Wälder rundum Straelen, wie in vielen anderen Regionen auch, großflächig schädigten. So verursacht der Wassermangel ein verstärktes Absterben von Ästen und ganzen Bäumen. Die aktuellen Waldschäden sind somit als Folge des Klimawandels durch das Zusammentreffen verschiedener Extremwetterereignisse entstanden. Massiv betroffen sind Fichtenaltbestände, die durch Borkenkäferbefall derzeit fast vollflächig ausfallen. Auch bei Buchen sind verstärkt Absterbeerscheinungen festzustellen. Deutlich mehr als ein Drittel der Nadelbäume weist starke Kronenschäden auf. Die Schäden haben direkte Auswirkungen auf die Besucherinnen und Besucher der Wälder. Denn auch wenn die Waldbesitzer verpflichtet sind, die Verkehrssicherung der Waldwege zu gewährleisten, so gilt dies nur für Megagefahrenbäume mit offensichtlichen Absterbeerscheinungen, also für Bäume von denen eine Extremgefahr ausgeht. Der einzelne herabstürzende Ast oder ein ohne Vorzeichen umstürzender Baum kann selbst durch die sorgfältigste Verkehrssicherung nicht verhindert werden. Jede Waldbesucherin und jeder Waldbesucher hat daher die Pflicht, sich entsprechend der natur- und waldtypischen Gefahren eigenverantwortlich zu verhalten. Dies gelingt durch einfache Verhaltensregeln. Waldbesuchende sollten die Waldwege nicht verlassen, Aufenthalte unter Bäumen mit auffälligem Totholzanteil zu vermeiden und den Wald nicht bei Starkwind oder Sturm zu betreten.