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Start für Umbau des Ostwalls in Straelen

Meldung vom: 10.01.2019

Die Umgestaltung der insgesamt vier Wallstraßen in Straelen geht in die nächste Bauphase. Nach der Fertigstellung des Nordwalls im Sommer 2018, beginnen am 21. Januar die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Ostwall. Diese Baumaßnahme wird in zwei Teilabschnitten realisiert, um Einschränkungen für die Bürger- und Bürgerinnen möglichst gering zu halten. Im ersten Schritt wird der Bereich vom Rathaus bis einschließlich Einmündung De-Cabanes-Straße gesperrt und baulich umgestaltet. Für den noch nicht betroffenen Teil des Ostwalls wird die Einbahnstraßenregelung während der Bauphase aufgehoben. Die De-Cabanes-Straße ist so aus Richtung Geldener Straße kommend befahrbar und für Anlieger und Anwohner erreichbar. Erst im Anschluss erfolgt der Umbau des zweiten Bauabschnitts. Zu diesem Zeitpunkt wird die Einbahnstraßenregelung für den bereits fertiggestellten Bauabschnitt aufgehoben. Geplant ist eine Baufertigstellung des gesamten Ostwalls bis Ende Juli 2019.
Während beiden Bauabschnitten wird eine großräumige Umleitungsstrecke über die Rathausstraße, B 58 (Xantener Straße), L 361 (Arcener Straße) und Gelderner Straße eingerichtet. Auf den kommunalen Umleitungsstrecken werden Halteverbote eingerichtet, um einen ständigen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Zum Start der Maßnahme setzt die Stadt sogenannte „Baustellenlotsen" ein, die von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr vor Ort sind und den Bürgern für erste Fragen rund um den Umbau zur Verfügung stehen.
Risse in der Fahrbahndecke und ein schlechter Unterbau hatten eine Sanierung der Wallstraßen notwendig gemacht. Im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes Straelen 2020" ist der Umbau der Wälle eine von mehreren Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt. Zu diesen zählen unter anderem auch die Umgestaltung des Außengeländes am Schulzentrum und das Hof- und Fassadenprogramm. Gefördert werden diese Projekte aus Städtebaufördermitteln von Land und Bund zu 50 Prozent.
„Wie bei jeder Baumaßnahme ist mit Einschränkungen zu rechnen, aber es überwiegen die Vorteile innerhalb eines im Endergebnis verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs mit Tempo 20", erläutert Bürgermeister Hans-Josef Linßen und fasst zusammen: „Mit diesem zweiten Teil des großen Baupakets kommen wir unserem Ziel, die Straßen zu sanieren, die Barrierewirkung der Wälle nach den Vorschriften barrierefreier Ausbau zu reduzieren und die Fahrgeschwindigkeit deutlich zu senken wieder ein Stück näher. Ein weiterer elementarer Vorteil ist es, dass Radfahrer die Einbahnstraßen in beide Richtungen befahren können."
Parkplätze stehen den Besuchern der Innenstadt weiterhin in ausreichender Zahl zur Verfügung. So können die Parkplätze St.-Raphael-Straße und der Parkplatz am Friedhof weiterhin genutzt werden. Außerdem steht der Parkplatz „Kluthe" zu Verfügung. Auch in der Innenstadt sind zahlreiche Parkmöglichkeiten vorhanden. Außerhalb des Ostwalls werden während der Baumaßnahme einige Parkplätze in der Kuhstraße gesperrt. Dies ist zwingend notwendig, um den Brandschutz für den Kirchplatz zu gewährleisten, der im Brandfall über die Kuhstraße für die Feuerwehr erreichbar bleibt.
In zwei weiteren Baupaketen folgen nach Fertigstellung des Ostwalls die Umgestaltung des Südwalls und des Westwalls einschließlich des Johann-Gisberts-Platzes bis zum Jahr 2022. Weitere Informationen zum Umbau des Ostwalls enthält ein Faltblatt, das im Rathaus zur Mitnahme bereitliegt. Außerdem steht es zum Download unter www.straelen.de zur Verfügung. Weitere Fragen beantworten Ihnen gerne Thomas Linßen, Telefon: 02834 / 702-414, und Jonas Angenendt unter der Telefonnummer 02834/702-419.