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Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen in Straelen vom Montag, 16.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020

Meldung vom: 15.03.2020

Das Schulministerium NRW hat den Erlass herausgegeben, alle Schulen in NRW ab Montag, 16. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 zu schließen. Dies bedeutet, dass bereits ab Montag, 16. März der Unterricht in den Schulen ruht.
Am Montag, 16. März und Dienstag, 17. März 2020 können die Eltern, deren Kinder das Straelener Gymnasium besuchen, aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. An beiden Tagen ist die Schule bis 15.15 Uhr geöffnet. Bis zum 03. April, dem Beginn der Osterferien April ist für eine Notbetreuung der Kinder gesorgt, deren Eltern als „unentbehrliche Schlüsselpersonen" in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen arbeiten. Die Eltern werden gebeten, der Schule per Mail den Betreuungsbedarf mitzuteilen
Auch in der Sekundarschule Straelen kann eine Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler nur in einem sehr stark begrenzten Rahmen stattfinden. Diese ist in erster Linie für Kinder gedacht, deren Eltern als „unentbehrliche Schlüsselpersonen" in beispielsweise medizinischen Berufen tätig sind. Schülerinnen und Schüler, die betreut werden müssen, werden gebeten, sich am Montag, 16. März 2020 um 07:45 Uhr in der Turnhalle der Sekundarschule am Busbahnhof einzufinden. Sie sollten ein kurzes Schreiben vorlegen, das Information enthält, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten das Kind Betreuung braucht.
Die Mensa bleibt ab sofort geschlossen. Das Mittagessen oder auch andere Formen der Verpflegung finden nicht statt.
Weitere Details sind auf den Homepages der Schulen einzusehen.

Die Kindertageseinrichtungen in Straelen sind ab Montag, 16. März grundsätzlich geschlossen. Das Land NRW hat die organisierte Kindertagesbetreuung ab Montag, 16. März, verboten. Diese Regelung gilt zunächst ebenfalls bis zum 19. April. Auch hier gelten Sonderregeln für Kinder, deren Eltern zu den „unentbehrlichen Schlüsselpersonen" gehören. Die Eltern mögen sich in Betreuungs-Notsituationen mit den KiTa-Leitungen in Verbindung setzen, da für bestimmte Berufsgruppen eine Betreuung organisiert werden muss.
Mit der Gruppe der „unentbehrlichen Schlüsselpersonen" hat das Land NRW eine Sonderregelung gilt für „Angehörige von Berufsgruppen getroffen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:
„Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen." Der Landes-Erlass schreibt vor, dass die Eltern entsprechende Bescheinigungen ihrer Arbeitgeber vorlegen müssen. Hier reicht aber zunächst die selbst ausgefüllte Erklärung. Die Bescheinigung kann nachgereicht werden.