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Grünes Licht für zusätzliche Fördermittel zum Bau des Kunstrasenplatzes in Straelen/Herongen

Meldung vom: 20.03.2020
BU: Die Sportanlage in Herongen Bildrechte: SV Herongen

Der Antrag der Stadt Straelen auf finanzielle Förderung des Projekts „Umwandlung eines Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz im Straelener Ortsteil Herongen" über das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2020" wurde jetzt vom zuständigen Landesministerium bewilligt.
Somit wird dank des Investitionspaketes der Bau nun mit einer Fördersumme von insgesamt 281.000 Euro unterstützt und der Haushalt der Stadt Straelen um diese Summe deutlich entlastet.
Die Fördersumme stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den Ländern zur Umsetzung von ressortübergreifenden Modellprogrammen bereit. Fokussiert wird die Förderung von Sport- und Spielparks sowie Bildungseinrichtungen mit dem Ziel, zusätzliche Orte der Begegnung zwischen Generationen und Kulturen zu schaffen und so den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander im Quartier zu stärken.
Der Bau des Kunstrasenplatzes in Herongen ist mit geplanten Gesamtkosten in Höhe von 440.000 Euro im Haushalt 2020 der Stadt Straelen angesetzt. Von dieser Summe trägt entsprechend der vertraglichen Vereinbarung der Verein SV Herongen ca. 110.000 Euro.
Bereits im Januar hatte der Strukturausschuss des Regionalrates Düsseldorf diesem Projekt die höchste Förderpriorität „A" verliehen und dem zuständigen Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Aufnahme in das Sonderförderprogramm vorgeschlagen. Das Ministerium stimmte diesem Förderantrag nunmehr zu.
Christian Hinkelmann, Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Bildung der Stadt Straelen, freut sich über die Bewilligung des Antrags der Stadt und ordnet das Projekt ein: „Die Sportanlage ist ein wichtiger Bestandteil des dörflichen Zusammenhaltes. Sie nimmt für die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen eine wichtige Rolle ein und stellt einen Identifikationsort für das Zusammenleben von Alteingesessenen und Zugezogenen dar. Eine ansprechende Sportanlage trägt dazu bei, dass Herongen für Familien attraktiv und lebenswert bleibt! Außerdem ist es uns ein Anliegen, nachhaltig zu planen. So wird auf den Einsatz von Mikroplastik verzichtet und stattdessen Korkgranulat und Sand als Einfüllmaterial verwendet."