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Deutsche Glasfaser errichtet neue Hauptverteiler in Straelen

Meldung vom: 23.01.2020
BU: Deutsche Glasfaser errichtet „PoP“ in Straelen: Carlo Notz (Account Manager Förderung Deutsche Glasfaser), Christian Hinkelmann (Fachbereichsleiter Stadt Straelen), Thorsten Olbricht (Breitbandbeauftragter bei der Stadt Straelen), Wirtschaftsförderer Uwe Bons und Frank Sahling (Projektleiter für den Ausbau Förderung Deutsche Glasfaser) freuen sich über den Spatenstich für den geförderten Glasfaserausbau in Straelen. Bildrechte: Stadt Straelen

Die Deutsche Glasfaser stellte zwei neue Hauptverteiler, die sogenannten Points of Presence (PoP), auf dem Straelener Stadtgebiet auf. Ein schwerer Autokran brachte die Verteilerstationen in der letzten Woche nach Straelen und stellte jeweils eine an der Kreuzung Riether Straße/Zu den Drei Höfen sowie an der Vossumer Straße auf. Die kleinen Fertiggebäude ähneln Garagen und bilden den Ausgangspunkt für das Glasfasernetz in Straelen. Der „PoP" ist der Startpunkt für alle Glasfaseranschlüsse. Ab hier werden gebündelte Glasfaserleitungen zu kleineren Unterverteilern, und von dort in die einzelnen Straßen und zu den jeweiligen Häusern verlegt.
Nachdem in der Gemeinde Wachtendonk im September 2019 der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau im Kreis Kleve mit dem Aufbau des ersten „PoP" in der Region gefallen ist, folgte jetzt der Spatenstich mit der Aufstellung der Hauptverteiler auf dem Straelener Stadtgebiet. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen fördern den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in den Regionen mit Fördermitteln, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen und auch weiterhin nicht geplant ist.
Der Kreis Kleve hat hier in enger Zusammenarbeit mit 15 kreisangehörigen Städten und Gemeinden alle notwendigen Vorarbeiten für eine Antragsstellung im Rahmen des Bundesförderprogramms zur Verbesserung der Breitbandversorgung geleistet und den Förderantrag für das gesamte Kreisgebiet gestellt. Die beantragten Fördermittel wurden im April 2019 endgültig von Bund und Land Nordrhein-Westfalen bewilligt. Christian Hinkelmann, Fachbereichsleiter bei der Stadt Straelen, erklärte: „So sollen die von der Bundesregierung ausgegebenen Gigabit-Ziele erreicht und die „weißen Flecken" mit weniger als verfügbaren 30 Mbit/s angeschlossen werden. Die Kommunen tragen zehn Prozent der Gesamtkosten der Fördermaßnahme."
Leider kann es in wenigen Fällen sein, dass Adressen im Hauptverteiler-Nahbereich nicht zum Fördergebiet gehören. Dieser Bereich umfasst die Kabelverzweiger im Abstand von 550 Meter Kabellänge um den Hauptverteiler beziehungsweise die örtliche Vermittlungsstelle sowie ebenfalls die Adressen und Anschlüsse, die über diese Kabelverzweiger versorgt sind. Anschlüsse im Hauptverteiler-Nahbereich sind aufgrund bundesgesetzlicher Regelungen nicht förderfähig und damit von der Projekterschließung ausgenommen. Auch wenn diese im Außenbereich liegen! Die Stadt Straelen hofft sehr, dass es auch hierfür in naher Zukunft eine Lösung geben wird.
Im Rahmen der jetzt startenden Tiefbauarbeiten wird auf einer Länge von rund 100 Kilometern eine Trasse für die Glasfaserleitungen in die Erde verlegt. Von dieser Maßnahme profitieren in Straelen rund 810 Haushalte. Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser haben bereits im Gebiet um die Verteilerstation an der Riether Straße mit Hausbesuchen bei den Antragstellern der geförderten Adressen begonnen, um die genaue Lage der Hausanschlüsse genau festzulegen. Die weiteren Bereiche werden nach und nach folgen. Die Mitarbeiter besitzen alle einen Dienstausweis von der Deutschen Glasfaser und können sich somit ausweisen.