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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Meldung vom: 25.04.2019

Die Stadt Straelen plant am 06. Mai einen Helikoptereinsatz, um die Eichen in Straelen aus der Luft mit einem biologischen Mittel zu behandeln und so der Verbreitung des Eichenprozessionsspinners (ESP) entgegenzuwirken. Die Applikation mit Bacillus thuringiensis (BT) war bereits in den Vorjahren sehr erfolgreich und wird voraussichtlich ab 12 Uhr durchgeführt. Da die EPS Population möglichst umfassend bekämpft werden muss, werden sowohl die privaten als auch die öffentlichen Flächen überflogen. Ziel sind die Eichenbestände in der Nähe von Wohngebäuden, Rad- und Wanderwegen sowie an öffentlichen Plätzen und Einrichtungen. Der Eichenprozessionsspinner stellt bereits seit Jahren eine Gefahr für Menschen und Bäume dar und hat sich inzwischen in ganz Deutschland ausgebreitet. Die Raupen fressen nicht nur ganze Eichenbestände kahl, ihre feinen Härchen bergen die eigentliche Gefahr. Die Haare der Raupen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Menschen und Tieren nach einer Berührung pseudoallergische Reaktionen an Schleimhäuten und am ganzen Körper auslösen kann. Eine Bekämpfung der Junglarven mit dem biologischen Mittel ist nur im Frühjahr in der Zeit von Ende April bis Mitte Mai sinnvoll. Es sind keine schädlichen Auswirkungen auf Menschen, Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien, Fische oder Bienen bekannt. Auch die Flächen unter den Bäumen können ohne Wartezeiten wieder genutzt werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass das Wetter mitspielt, denn bei Regen ist eine wirkungsvolle Ausbringung des BT-Präparates nicht möglich. Weitere Informationen zum Einsatz erteilt Thomas Linßen von der Stadt Straelen unter der Rufnummer 0 28 34 / 702-414 oder das Ordnungsamt 02834 / 702-133.