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Aktuelles der Wirtschaftsförderung

WEWO veranstaltet große Hausmesse am Standort in Straelen

Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts) informierte sich im Vorfeld der Hausmesse bei WEWO-Shopleiter Guido Birken (Mitte) und Marketingleiter Thorsten Reck (links).

Die Vorbereitungen zur Hausmesse bei der Firma WEWO in Straelen auf dem Kromsteg am Freitag, 30. November 2018, von 12.00 bis 20.00 Uhr laufen auf Hochtouren. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts) informierte sich im Vorfeld der Veranstaltung bei WEWO-Shopleiter Guido Birken (Mitte) und Marketingleiter Thorsten Reck (links). Acht Lieferanten wie zum Beispiel Makita, Oxxa, Yale oder auch Wera stellen bei der Hausmesse ihre Produkte aus und bieten Fachvorträge an. Bei Glühwein, Kaffee und Waffeln bietet sich die Gelegenheit zur Information und zum Kennenlernen natürlich auch über die vielfältigen Produktneuheiten. „Unsere Hausmesse richtet sich in erster Linie an Geschäftskunden. Wir freuen uns jedoch über jeden Besucher, der sich über unser Unternehmen und unsere Markenvielfalt informieren möchte“, so Thorsten Reck. Die Firma WEWO Schrauben und Befestigungsteile ist bereits seit 44 Jahren am Standort Straelen vertreten. Im Gewerbegebiet Hetzert, am Kromsteg, betreibt das Unternehmen den Shop und sein Logistikcenter. Auf über 10.000 Quadratmetern Lagerfläche sind hier 70.000 Artikel vorrätig. Der Gesamtkatalog von WEWO umfasst mittlerweile 600.000 Artikel von der Schraube bis zum Profiwerkzeug. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen WEWO über 130 Mitarbeiter, den überwiegenden Teil am Firmensitz in Straelen. Erfreulicherweise konnte Uwe Bons aus dem Gespräch noch das Angebot mitnehmen, das WEWO für 2019 noch folgende Ausbildungsplätze im Unternehmen anbietet: „Fachkraft für Lagerlogistik“ und „Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel“.  Bewerbungen sind herzlich willkommen. Auch für interessierte Bewerber bietet der 30. November natürlich die Gelegenheit mal „reinzuschnuppern“.

 

Neue Räumlichkeiten für Straelener Firma "Krüger Food + Fitness"
Umzug auf den Krügerhof nach Fertigstellung der Arbeiten Ende des Jahres geplant

BU: Uwe Bons, Straelener Wirtschaftsförderung, Sascha Krüger, Inhaber Food+Fitness und Dominik Nellesen, Vorstand des Vereins AusStraelen, auf der Baustelle Krügerhof (v.l.n.r.).

Sascha Krüger, Inhaber von Krüger Food + Fitness in Straelen, verwirklicht seinen Traum in Straelen-Westerbroek. In einer alten Scheune auf einem traumhaften Grundstück rattern bereits seit einigen Monaten die Bohrhammer, es wird verputzt und gemauert. Sascha Krüger plant die Fertigstellung der Arbeiten für Ende dieses Jahres. Dann wird er die bisherigen Räumlichkeiten auf der Gelderner Straße in Straelen verlassen und den „Krügerhof" beziehen. Die Kunden dürfen sich freuen - große, helle Räumlichkeiten mit viel Charme erwarten sie hier zukünftig. Uwe Bons von der Straelener Wirtschaftsförderung und Dominik Nellesen, Vorstand des Vereins AusStraelen, besuchten Sascha Krüger auf der Baustelle und machten sich einen Eindruck vom Baufortschritt.
Sascha Krüger ist Personal Food und Fitness Coach. Er begleitet Menschen auf ihrem Weg zu einem gesünderen und zufriedeneren Leben. Das Team von Krüger Food + Fitness hilft dabei, Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und andere Lifestyle-Faktoren so zu optimieren, dass sich Lebensqualität nachhaltig verbessert. In Straelen ist Sascha Krüger seit 2012 aktiv. Sascha Krüger und sein Team bieten ein breites Dienstleistungsspektrum rund um Gesundheit an. Dazu gehören unter anderem Kleingruppentrainings, Personaltrainings, Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung", Gesundheits- und Abnehm-Coachings und geführte Back 2 Basic-Touren in der Eifel und in Schweden.

 

Herbstbepflanzung für Straelener Innenstadt
Straelener Gartenbaubetriebe sponsern Pflanzaktion

BU (v.l.n.r.): Clemens Rattmann (Florensis GmbH), Christian Heufs (Gartenbau Heufs KG), Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Michael Smits, (Leiter Baubetriebshof), Maik Janßen (Gartenbau Georg und Maik Janßen Gbr), Michael Hommes (Gartenbau Hommes) und Uwe Bons (Wirtschaftsförderung)

Farbenfrohe Blumenkübel und Beete rund um den Straelener Marktplatz und in der gesamten Innenstadt verschönern jetzt allen Einwohnern und Besuchern den oft eher tristen Herbst. Möglich wird dies durch die gemeinsame Initiative von Clemens Rattmann, Firma Florensis, mehreren Straelener Gartenbaubetrieben und des Straelener Stadtmarketings mit dem Ziel, die Stadt bunter und schöner zu machen. Koordinator Clemens Rattmann ist Kundenberater beim führenden Züchter und Jungpflanzenlieferanten Florensis und koordiniert das Sponsoring-Projekt. In diesem Herbst holte er die Straelener Unternehmen Gartenbau Heufs KG, Gartenbau Georg und Maik Janßen Gbr sowie Gartenbau Hommes ins Boot, die die Aktion mit mehr als 3.000 Beet- und Kübelpflanzen wie Callunen, Siefmütterchen und Stacheldraht unterstützten. Eingepflanzt wurden die herbstlichen Blüher und Bodendecker durch Mitarbeiter des Baubetriebshofs. Bürgermeister Hans-Josef Linßen und Uwe Bons von der Wirtschaftsförderung bedanken sich für die Unterstützung und freuen sich über die Bereitschaft der Unternehmen, Straelen gemeinsam noch etwas attraktiver zu gestalten. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass diese gute Zusammenarbeit auch im nächsten Frühjahr fortgesetzt werden soll.

 

Wirtschaftsförderer Uwe Bons gratuliert zum diamantenen Meisterbrief
Otto Syben feiert 60-jähriges Jubiläum

Wirtschaftsförderer Uwe Bons gratuliert Otto Syben zu seinem diamantenem Meisterbrief.

Am Montag, 22. Oktober, überreichte der Obermeister der Augenoptiker-Innung Düssel-Rhein-Ruhr, Ullrich Schüttler, (rechts im Bild) dem 84-jährigen Jubilar Otto Syben Senior (zweiter von rechts) den diamantenen Meisterbrief - genau 60 Jahre nach dessen Meisterprüfung. Natürlich nutzte auch Wirtschaftsförderer Uwe Bons (ganz links) die Möglichkeit im Rahmen einer kleinen Feierstunde seine Glückwünsche - auch im Namen der Stadtverwaltung Straelen - an den Jubilar, seine Ehefrau Annelies Syben (zweite von links) und seinen Sohn Helmut Syben (dritter von links) auszusprechen.
Am 22. Oktober 1958 legte Otto Syben im jungen Alter von 24 Jahren die Augenoptiker-Meisterprüfung bei der Handwerkskammer in Düsseldorf ab. Für seine herrausragende Leistung als Jahresbester erhielt er zusätzlich eine Ehrenurkunde, worauf er damals sehr stolz sein konnte. Zwei Jahre später entschied sich Otto Syben für den Standort Straelen und eröffnet hier seinen eigenen Betrieb. Diesen führte der Jubilar bis 1996 selbst, bevor er ihn an seinen Sohn Helmut übergibt. Dieser führt ihn mit der Unterstützung von Schwester Sabine Wey und Andreas Pellender auch heute noch. Wirtschaftsförderer Uwe Bons freut sich sehr, dass die Familie Syben dem Standort Straelen treu geblieben und kompetenter Ansprechpartner für Sehhilfen ist.

Dank Verfügungsfonds erstrahlt die Straelener Innenstadt in neuem Glanz

Alle beteiligten Akteure sind stolz auf das gemeinsame Projekt und freuen sich auf den Startschuss für die neue Eventbeleuchtung am ersten Adventswochenende.

Wenn die Tage wieder kürzer werden und es früh dunkel wird, wird in vielen Innenstädten traditionell die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt, um eine wohlige Atmosphäre im warmen Licht zu schaffen. So ist es auch seit Jahrzehnten in der Blumenstadt Straelen der Fall - allerdings wird sich in diesem Jahr einiges ändern und die Innenstadt wird in ganz neuem Licht erstrahlen. Denn die schweren Metallkonstruktionen sind nach über dreißig Jahren veraltet, stark reparaturbedürftig und entsprechen nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. „Die Entscheidung, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und ein neues Beleuchtungskonzept für die Straelener Innenstadt zu entwickeln, war schnell gefasst", berichtet Bürgermeister Hans-Josef Linßen von den Anfängen des gemeinsamen Projektes.

Innenstadt-Akteure ziehen an einem Strang
Bisher war der Verkehrsverein Straelen e.V. Eigentümer der Weihnachtsbeleuchtung. Dies begründet sich in der Vergangenheit des Vereins. Da sich mittlerweile die Unternehmergemeinschaft „AusStraelen e.V." um die Belange der Einzelhändler und Innenstadt-Akteure kümmert, wird die neue Eventbeleuchtung deren Eigentum. Dies bedeutet jedoch nicht, dass AusStraelen alleine mit der Umsetzung des Projektes betreut ist - ganz im Gegenteil. Martin van Bebber, 1. Vorsitzender des Verkehrsvereins, freut sich, dass alle beteiligten Akteure Hand in Hand arbeiten. Dank des Verfügungsfonds sei auch der finanzielle Aufwand durch die Vereine und die Stadt zu leisten, da aus diesem Topf die Hälfte der Projekt-Kosten beglichen wird. Denn durch den im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Straelen 2022" ins Leben gerufene Verfügungsfonds werden im zentralen Versorgungsbereich der Innenstadt lokal angepasste Projekte, Aktionen und Maßnahmen angestoßen, unterstützt und umgesetzt. Hier ist die Straelener Eventbeleuchtung das erste beschlossene Projekt, das für alle Folgenden den Weg „ausleuchtet". Die Zusammenarbeit vom Verkehrsverein Straelen e.V., der Unternehmergemeinschaft „AusStraelen e.V." und der Stadt Straelen hat sehr gut funktioniert. Gemeinsam mit dem städtischen Baubetriebshof und der Firma Reeger wurde in mehreren Terminen ein passendes Beleuchtungskonzept mit unterschiedlichen Bausteinen für die Blumenstadt ausgewählt.

Aufwand sinkt erheblich
„Notwendig wurde die Anschaffung einer neuen Beleuchtung jedoch nicht nur, weil die alten Konstrukte in die Jahre gekommen waren und die Sicherheitsauflagen ein erneutes Aufhängen nicht mehr zuließen, sondern auch weil die heutigen Energiestandards vollkommen andere sind", erläutert Wirtschaftsförderer Uwe Bons. Nach Aussage der Firma Reeger können die Stromkosten durch die neue LED-Technik um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Und auch der Aufwand für den städtischen Baubetriebshof nimmt deutlich ab, da die Eventbeleuchtung ganzjährig eingesetzt wird. Das bedeutet, dass das aufwändige Auf- und Abhängen in der kalten Winterzeit nicht mehr nötig ist.

Marktplatz und Straßen erstrahlen neu
Eingeschlossen in das neue Beleuchtungskonzept zur Winterzeit und für Veranstaltungen sind folgende Bereiche innerhalb der Wälle: Marktplatz, Gelderner Straße, Venloer Straße, Klosterstraße, Kuhstraße und Hochstraße. Die bisher genutzten Überspannungen in den Straßen werden auch weiterhin zentraler Bestandteil des Beleuchtungskonzeptes sein und auch die Laternen werden teilweise eingebunden bleiben. Doch an dieser Stelle sei noch nicht zu viel verraten... Alle Beteiligten sind sich sicher, dass das neue Flair eine positive Stimmung durch die unterschiedlichen Lichteffekte zaubert. Klaudia Werdin von AusStraelen erzählt weiter: „Das erste Mal live von den neuen Beleuchtungselementen können sich alle Neugierigen bei der offiziellen Eröffnung des Straelener Weihnachtsmarktes am Freitag, 30. November, überzeugen. Dort wird der Startschuss gegeben und nach und nach werden vom bereits erleuchteten Tannenbaum als Zentrum alle weiteren Straßenzüge ins neue Licht getaucht." Weitere Besonderheiten rund um diesen Abend werden in Kürze bekannt gegeben.

Eventbeleuchtung wird ganzjährig genutzt
Im Gegensatz zur alten Weihnachtsbeleuchtung wird die Neue ganzjährig hängen bleiben. Dadurch ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Veranstaltungen wie das Stadtfest oder Moonlight-Shopping. Stimmungsvolles Licht an den richtigen Stellen eingesetzt ist immer ein Garant für eine entspannte Atmosphäre und langes Verweilen bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling, lauen Sommerabenden oder an einem strahlenden Herbsttag mit bunten Laub. AusStraelen, Verkehrsverein und Stadt freuen sich gemeinsam mit allen Bürgern und Besuchern der Blumenstadt auf strahlende Veranstaltungen und viele leuchtende Augen.

Wer Fragen zur Anschaffung der neuen Eventbeleuchtung oder auch zum Verfügungsfonds hat, darf sich gerne beim Stadtmarketing Straelen, bei Uwe Bons oder Annika Cleve, Telefon 02834 / 702-210 bzw. -213, E-Mail wfg@straelen.de, im Rathaus melden.

 

Straelener Unternehmerschaft netzwerkt beim 19. Wirtschaftstreff

Eine grüne Grascouch mit Schriftzug 'Straelen, alles im grünen Bereich'

Am Donnerstag, 22. November, ist es wieder soweit. Am traditionellen Termin - immer der Donnerstag nach dem Buß- und Bettag - wird erneut im Rahmen des Wirtschaftstreffs der Straelener Wirtschaftspreis - die „Grüne Couch" - verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (WfG) alljährlich Engagierte. Der Impulsvortrag an diesem Abend steht ganz unter dem Motto „Sicherheit im Internet - so schützen Sie sich vor Cyber-Kriminellen". Der IT-Sicherheitsexperte Leon Klein von der Firma 8com wird im Forum des städtischen Gymnasiums Straelen zeigen wie Hacker „arbeiten". Er führt live vor, warum Firewall und Antiviren-Software für einen optimalen Schutz nicht ausreichen.

Verleihung der „Grünen Couch"
Mit dem Straelener Wirtschaftspreis werden pro Jahr zwei Persönlichkeiten geehrt, die mit ihren Aktivitäten und kreativen Ideen zur Stärkung Straelens beitragen und sich somit für das positive Bild der Blumenstadt einsetzen. Preisträger können Straelener Unternehmen, aber auch Vereine und Privatpersonen sein, die sich für den Wirtschaftsstandort stark gemacht haben. „Unser Preis ist und bleibt ein Dankeschön - ein Dankeschön für den Einsatz und die Bemühungen um unsere Blumenstadt Straelen", so Bürgermeister Hans-Josef Linßen. Die Straelener WfG bittet auch in diesem Jahr um Unterstützung aus der Bevölkerung. Jeder, der einen Verdienten im Kopf hat, darf diesen gerne mit kleiner Begründung bei der Straelener WfG „melden". Für Vorschläge steht Wirtschaftsförderer Uwe Bons per Telefon unter der Nummer 02834 / 702-210, per E-Mail an wfg@straelen.de oder persönlich im Rathaus zur Verfügung.

Impuls-Vortrag „Schutz vor Cyber-Kriminalität"
Ein Impulsvortrag ist seit Beginn des Wirtschaftstreffs ein fester Bestandteil des abendlichen Programms. Am Donnerstag, 22. November, wird sich dieser ganz dem Thema „Sicherheit im Internet" widmen. Der IT-Sicherheitsexperte Leon Klein wird allen anwesenden Gästen einen Einblick geben, wie viel ein einfacher (falscher) Klick in der heutigen digitalen Zeit bedeuten kann. Der Referent zeigt Live-Hacks und gibt Ratschläge, welche vorbeugenden Maßnahmen wirklich sinnvoll sind und wie man die Sicherheit von sensiblen Daten effektiv steigern kann. In allen Wirtschaftsbranchen, ob im Handel, Handwerk, Dienstleistungs-Sektor oder auch im Gartenbau ist dieses Thema allgegenwärtig. Weitere Aspekte, die Leon Klein in seinem Vortrag vorstellt, sind unter anderem „Gefahren und Potenziale der neuen Medien" sowie „Webcam- und Kennwort-Hacking". Die Teilnehmer des Wirtschaftstreffs dürfen sich auf ein spannendes Rahmenprogramm freuen.

Im Rahmen der seit 2002 durchgeführten Preisverleihung wurden bis dato 37 Preisträger sowie zwei Sonderpreisträger mit der „Grünen Couch" ausgezeichnet. Über 200 Gäste finden sich in jedem Jahr im Forum des städtischen Gymnasiums Straelen ein. Alle ausgezeichneten Gewinner sind hier aufgelistet.

 

Zweite Straelener Ausbildungsmesse in der bofrost*-Halle

Pressegespräch Goumans Broekhuysen: Uwe Bons, Hubert Goumans, Jördis Kleinkemm, Auszubildende Veranstaltungskauffrau Stadt Straelen, Heinz Goumans jun., Benedikt Keuck, Dominik Nellesen, Heinz Goumans sen. (v.l.n.r.)

Am Samstag, 06. Oktober, ist es endlich wieder soweit. Zwischen 9.30 und 14.00 Uhr werden fast 70 Unternehmen aus Straelen und dem nahen Umland in ihrer Funktion als Arbeitgeber, etwa 150 verschiedene Ausbildungsberufe in der bofrost*-Halle in Straelen präsentieren. Ob Apotheke oder Steuerberatung, Tischlerei oder Gartenbaubetrieb - aus nahezu jeder Branche ist mindestens ein Arbeitgeber vertreten. Dazu gehören neben den großen und bekannten Unternehmen am Ort, auch viele kleinere und mittlere Firmen, die nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen. An den in Summe fast 250 Meter langen Ständen werden neben Führungskräften auch Auszubildende für Fragen bereitstehen und von ihren Erfahrungen berichten. Bei einem Pressegespräch in den Räumlichkeiten der Firma Hubert Goumans Söhne in Straelen Broekhuysen stellten die Vertreter der beiden Veranstalter, Dominik Nellesen und Benedikt Keuck vom Vorstand „AusStraelen" und Wirtschaftsförderer Uwe Bons, das Messekonzept vor. Besonders erfreut zeigten sich die Initiatoren, dass die Anzahl der teilnehmenden Betriebe gegenüber dem Vorjahr nochmals um über zehn Unternehmen gestiegen ist. „Dies sehen wir als Bestätigung für unseren Einsatz und den guten Erfolg der Veranstaltung im vergangenen Jahr," so Dominik Nellesen.
Der Eintritt für die Besucher ist selbstverständlich kostenfrei. Dies wurde insbesondere durch das Engagement der drei Hauptsponsoren: bofrost* Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Tecklenburg GmbH und Polyplast Müller möglich gemacht. Alle drei Unternehmen werden auch selbst mit einem Stand vor Ort sein und wollen das frühzeitige Zusammenbringen von Straelener Arbeitgebern mit potentiellen Auszubildenden fördern. Neben den drei Hauptsponsoren konnten die Organisatoren gemeinsam weitere Unternehmen als Unterstützer gewinnen, sodass auch in diesem Jahr eine hochwertige Messeatmosphäre gewährleistet ist.
Begeistert zeigten sich auch die Inhaber der Fa. Hubert Goumans Söhne beim Pressegespräch über die Initiative des Vereins „AusStraelen" und der Wirtschaftsförderung. Das Unternehmen Goumans geht auf die Gründung einer Schmiede in Straelen im Jahr 1890 zurück. Mit über 30 qualifizierten Mitarbeitern und derzeit fünf Auszubildenden wird der Betrieb von Seniorchef Heinrich Goumans sowie seinen Söhnen Dipl. Betriebswirt Hubert Goumans und Dipl. Ing. Heinz Goumans in der mittlerweile vierten Generation fortgeführt. Das Traditionsunternehmen ist Fachbetrieb im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk sowie im Metallbauer- und Landmaschinenmechanikerhandwerk. Heinz Goumans sen. betonte, dass Ausbildung im Familienunternehmen Goumans schon immer eine große Bedeutung hatte. Über 250 Auszubildende hat er in den vielen Jahren seiner Berufstätigkeit begleitet. „Und keiner ist durchgefallen," berichtet er stolz. „Wir suchen Auszubildende als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung, Klima und Metallbauer," ergänzt Heinz Goumans jun. „Wir bieten Unterstützung und eine professionelle Ausbildungsbegleitung und erwarten von den jungen Leuten insbesondere Willen und Motivation - dann kriegen wir gemeinsam alles hin." Für alle Beteiligten sei es eine große Freude, dass nach Erstkontakt auf der letztjährigen Ausbildungsmesse ein motivierter junger Mann seine Ausbildung vor wenigen Wochen begonnen hat. Nach der Eröffnung der zweiten Straelener Ausbildungsmesse um 10.00 Uhr findet der offizielle Messerundgang statt.

Enge Zusammenarbeit mit den Schulen
Wichtig ist den Organisatoren die enge Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen der Blumenstadt - dem Städtischen Gymnasium Straelen und der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk. Auch zu den Umlandschulen wurde der Kontakt gesucht. Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene sollen im Rahmen der Messe den direkten Kontakt zu möglichen Arbeitgebern finden und so einen intensiven Einblick in verschiedene Berufe bekommen. Hierbei geht es auch um das große Angebot an Praktikumsplätzen, ein wichtiges und in vielen Schulen verpflichtendes Element, um sich im Vorfeld kennenzulernen und zu beschnuppern. „Jeder der sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Straelen informieren und netzwerken möchte", ist hierzu ganz herzlich eingeladen - so die Organisatoren.

Hintergrund der Ausbildungsmesse
„Für Unternehmen ist es oft sehr schwer, die passenden Auszubildenden für Ihre individuellen Unternehmensbedürfnisse zu finden", so Projektleiter Dominik Nellesen. Er führt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Alexandra Biek den Straelener Friseur - und Beautysalon „Biek - Die Friseure". Vier Auszubildende vom ersten bis zum dritten Lehrjahr sind dort zurzeit beschäftigt. Auch Wirtschaftsförderer Uwe Bons sind die Probleme bei der Ausbildungsplatzbesetzung bekannt. „Wir hoffen mit unserer Aktion auch weitere Betriebe für die Wichtigkeit der Ausbildung junger Menschen zu sensibilisieren und somit weitere und neue Ausbildungsplätze für und in Straelen zu gewinnen", so Uwe Bons. Mitorganisator Benedikt Keuck beschäftigt drei Auszubildende in seinem Unternehmen Keuck Medien. Der Kontakt zu einem der Auszubildenden wurde im letzten Jahr auf der Ausbildungsmesse geknüpft.

Internetplattform informiert ganzjährig
Doch nicht nur an einem Termin in der bofrost*-Halle können sich junge Menschen über das Thema Ausbildung informieren. Es wird auch eine attraktive Online-Plattform geben, auf der sich die Unternehmen vorstellen und ihre Ausbildungsplatzangebote ganzjährig einstellen können. Auch dem wichtigen Thema Praktikumsplätze wird sich die Homepage widmen. Die Internetseite wird bei Eröffnung der Messe freigeschaltet und ist dann ab dem 06. Oktober 2018 unter www.bildung-ausstraelen.de erreichbar.

 

Gartenbau erleben bei der ersten Green-City-Tour
Sieben Gartenbaubetriebe öffnen ihre Türen

Setzen sich für die erste Straelener GreenCityTour ein: Michael Bosch (Bosch Plants), Bernd Germes (Futura Flowers), Thomas van Megen (Gerbera van Megen), Marcel van den Broek (Tomaten van den Broek), Christian Berghs-Trienekens (Gemüsebau), Uwe Bons (Wirtschaftsförderung Straelen) und Andrew Gallik (Leiter Versuchsanstalt Gartenbau).

Zur ersten „Green-City-Tour lädt das Stadtmarketing Straelen gemeinsam mit der Versuchsanstalt Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW und sechs Straelener Gartenbaubetrieben ein. Nach niederländischem Vorbild wollen sie die Gewächshäuser und Betriebe öffnen, um Besucher einzuladen und hinter die Kulissen schauen zu lassen. „Wir wollen mit der Green-City-Tour das wirtschaftliche Standbein unserer Stadt, den Gartenbau präsentieren und nachhaltig Betriebe und Besucher näher zusammenbringen“, so Wirtschaftsförderer Uwe Bons.
Am Sonntag, 16. September, ist es soweit. Dann übernimmt Bürgermeister Hans-Josef Linßen die Schirmherrschaft für die Gemeinschafts-Veranstaltung. Drei Komponenten kommen zusammen: Die Versuchsanstalt Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW auf der Hans-Tenhaeff-Straße feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Bereits ab 9 Uhr wird ein großes Frühstücksbuffet angeboten, danach findet um 10 Uhr die offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister statt.
Andrew Gallik, Leiter des Gartenbau-Versuchszentrums, erläutert die Aspekte des Festes: „Wir schauen nicht nur in die Vergangenheit, sondern möchten auch auf die momentane Lage des Gartenbaus eingehen, es geht auch um Themen wie Nützlingseinsatz und Pflanzenschutz. Wir wollen Tradition und Zukunft verbinden.“ Von 10 bis 17 Uhr schließt sich dann der Tag der offenen Tür in den Gartenbaubetrieben an.  Eine Fahrradroute und eine Autoroute verbindet die Betriebe miteinander.
Ein Tag für alle Geschmäcker
Die Betriebe unterschiedlichster Kulturen von Rosen bis zum Gemüsebau öffnen ihre Türen im wahrsten Sinne des Wortes. An diesem Tag kann man dem Gärtner buchstäblich „über die Schulter“ schauen. Jeder Betrieb organisiert ein ganz individuelles Programm. Dabei können die Gäste den Gartenbau in Straelen nicht nur hautnah erleben, sondern sollen vielmehr ein (Bauch-) Gefühl für die grüne Branche bekommen. In allen Betrieben gibt es die Möglichkeit, vieles über den Anbau von Pflanzen und Gemüse zu erfahren. Neben der Vorführung von Arbeitsabläufen und Maschinen wird auch kulinarisch einiges geboten. Natürlich ist auch an die Kinder gedacht worden; Hüpfburgen und Spielgeräte lassen den Ausflug kurzweilig werden.
Auf jeden Fall wollen die Gartenbauer die Chance nutzen, auch Werbung in eigener Sache zu machen, um den Beruf des Gärtners besser darzustellen und für regionale Produkte zu werben. Mit dabei sind die Landwirtschaftskammer mit ihrem Versuchszentrum Gartenbau, Wans-Roses, Gerbera van Megen, Futura Flower Canders & Germes, Bosch-Plants, Tomaten van den Broek sowie der Gemüsebaubetrieb Berghs-Trienekens.
Eigene Fahrradtour konzipiert
Die Fahrradroute führt überwiegend über verkehrsarme Wirtschaftswege. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt etwa 25 Kilometer und ist für alle Fahrradtypen geeignet. Ebenfalls wird es eine Auto-Route geben. Beide sind gekennzeichnet. Alle Infos findet man unter www.green-city-tour sowie in den sozialen Medien, bei Facebook und Instagram unter dem Namen  „green_city-Tour“. Ansprechpartner bei der Stadt Straelen ist Uwe Bons von der Straelener Wirtschaftsförderung, Telefon: 02834 / 702-210 oder wfg@straelen.de.

Was gibt es zu erleben
- Versuchsanstalt Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW, Hans-Tenhaeff-Straße, 100-jähriges Jubiläum mit Aktionen für Klein und Groß
- Wans-Roses, Woltersberg 6 – Royal Beauties, englische Edelrosen
- Gerbera van Megen, Arcener Straße 11, über 40 verschiedene Sorten Gerbera
- Futura Flower, Holter Feld 2, Beauty Ladies Callunen
- Bosch-Plants, Dorfstraße 29, Beet- und Balkonpflanzen der Saison
- Paul, Marcel und Jolanda van den Broek,  Hochheid 4, Tomaten 
- BT-Gemüse, Berghs-Trienekens, Hommespad 7, Präsentation auf dem Feld neben Bonduelle Hubertusstraße, Salate

 

Von Oldtimerliebhabern für Oldtimerliebhaber
Wertvolle Schätzchen rollen durch Straelen

Ein Oldtimer bei der Rundfahrt am 26. August 2018.

Unter dem Motto „Oldtimer und Blumen verbinden V 2“ veranstaltet der Oldtimerclub „Goed Industrieel Erfgoed - Borderline“ wieder eine Grenzlandfahrt. Der Erfolg des Vorjahres hat Henk Brauer, Wiel Claessen und Hermann Reijnders dazu ermuntert, ihre Kontakt ein Straelen zu aktivieren. Nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung von Hubert Kranz und dem Gartencenter Leurs in Venlo kann diese Grenzlandfahrt überhaupt stattfinden. Mit Rat standen die Kollegen aus dem Straelener Rathaus den niederländischen Autoliebhabern zur Seite. Denn mancher deutsche Antrag ist für die Niederländer nur sehr schwer zu verstehen.
Am Sonntag, 26. August, treffen sich wieder die Oldtimerliebhaber auf der Zeppelinstraße auf dem Gelände von Hubert Kranz. Dort kann nicht nur „gefachsimpelt“ werden, sondern es gibt auch viele englische Vorkriegsfahrzeuge zu sehen. „Im Vorjahr waren 112 Fahrzeuge bei uns auf dem Firmengelände und in der Nachbarschaft geparkt“, erzählt Hubert Kranz. Er ist es auch, der sich auf die Reparatur und Restaurierung von Oldtimern spezialisiert hat. Er und sein Team stehen an diesem Tag natürlich für alle Fachfragen bereit.
„Wir haben eine sehr positive Resonanz aus der Nachbarschaft erfahren. Viele haben „Tür und Tor“ geöffnet, damit die „geliebten Schätzchen“ auf dem Gelände sicher abgestellt werden konnten, während sich die Fahrer für die Tour gestärkt – oder einfach nur mit den anderen Teilnehmern unterhalten haben. Die Zuschauermenge war schon enorm. Das hatten wir eigentlich gar nicht erwartet“, schwärmt Hubert Kranz.
Henk Brauer, Weil Claessen und Hermann Reijnders haben eine Rundfahrt für Oldtimer ausgearbeitet. Sie wollen dem Vereinsmotto „Borderline“ eine besondere Note geben. „Wir fahren mit unseren Oldtimern duch die schöne ländliche Umgebung, suchen Grenzen auf und werden so unserem speziellen „Borderline“ Charakter auf besondere Weise wieder gerecht“, erläutert Henk Brauer den Hintergrund der Touren. Sie führt über 95 Kilometer durch die schöne niederrheinische und limburgische Landschaft. Zwischen 10 und 11.30 Uhr treffen sich die Teilnehmer bei „Oldtimer Kranz“ auf der Zeppelinstraße. Der stellvertretende Bürgermeister Heines Bons wird gemeinsam mit dem Straelener Blumenmädchen Diana Maes die Flagge als Startsignal schwenken. Sie werden in den ersten beiden Wagen mit voranfahren.
Um den Zuschauern ein besonders schönes Bild zu bieten, werden die Fahrzeuge den Straelener Marktplatz überqueren. Sie kommen über die Gelderner Straße und verlassen den Markt über die Kuhstraße. Dann kann man sie ganz aus der Nähe betrachten.
Als besonderen Programmpunkt haben die Organisatoren die Königliche Gesangsvereinigung „Venlona“ aus Venlo für sich gewinnen können. Sie geben während der Durchfahrt ein Platzkonzert für die Besucher auf dem Straelener Marktplatz.
Die Route der „Borderline-Oldtimer“ führt dann über Hetzert in Richtung Walbeck. Sie endet auf dem Gelände des Gartencenters Leurs in Venlo. Dessen Eigentümer, Hub Leurs, ist ein langjähriger Fan von Oldtimern. 
Die Teilnahme ist allerdings auf 120 Fahrzeuge beschränkt. Die Fahrzeuge sind in der Regel älter als 50 Jahre. Es sind alle willkommen und vom Fiat 500 bis zum Jaguar oder Mercedes werden alle wieder teilnehmen. Im Vorjahr waren Triumph, Jaguar, Austin Healy, Opel Ford, Alvis Riley, Mercedes, Alfa, Wolsey, Buick Optentourer und Citroen dabei.
Für Rückfragen oder als Anmeldung steht Henk Brauer zur Verfügung. Er ist zu erreichen unter henkbrauer@home.nl

 

Straelens Couch auf Rosenfest Lottum
50.000 Menschen sehen Couch und Blumenmädchen

Dekoration im Rahmen des Rosenfestes in Lottum.

Mit etwa 50.000 Besuchern rechnen die Organisatoren des Rosenfestivals in Lottum in diesem Jahr. So viele Menschen werden dann auch die mobile Straelener Couch wahrnehmen. Beim Rosenfest im niederländischen Lottum, vom 10. bis 13. August, werden die Grüne Couch aus Straelen und natürlich auch das Straelener Blumenmädchen Diana Maes mit dabei sein.
Seit einigen Jahren ist das Rosenfest in Lottum ein fester Termin im Kalender des jeweiligen Blumenmädchens. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Motto: "Rosen schmecken nach mehr". Wie Rosen schmecken, davon konnte sich eine Delegation aus Straelen bei der Rosentaufe im "Rozenhof" im Juni überzeugen.
"Nach der Floriade in Venlo ist die alte Couch, die vor dem Rathaus gestanden hat, von den Mitarbeitern des Baubetriebshofes 'entkernt' und fachmännisch mit Kunstrasen bezogen", erklärt Wirtschaftsförderer Uwe Bons. "Damit haben wir seit einigen Jahren die Möglichkeit, mit einer Couch in Originalgröße an Veranstaltungen teilzunehmen und so als Eyecatcher für Straelen zu werben."
Die Straelener nutzen das Rosenfestival in Lottum auch dazu, auf die "GreenCityTour" am 16. September hinzuweisen. Dann feiert die Versuchsanstalt für Gartenbau in Straelen ihr 100-jähriges Bestehen und sieben Gartenbaubetriebe öffnen ihre Türen, um Besucher zu empfangen und zu informieren. Außerdem wird mit speziellen Flyern auf die nächsten Termine 2018 / 2019 in Straelen aufmerksam gemacht.
Beim Rosenfestival können sich die Besucher dort mit dem Straelener Blumenmädchen Diana Maes fotografieren lassen. Wirtschaftsförderer Uwe Bons: "Zum Rosenfestival kommen alle zwei Jahre über 50.000 Besucher in das kleine Dorf an der Maas. Die Bewohner verwandeln es mit hunderttausenden von Rosen zu prächtigen Rosenmosaiken, Rosenobjekten und Rosengärten. Viele der Häuserfronten sind komplett mit Blumen verziert. Es ist unglaublich, was das Komitee auf die Beine stellt. Das besondere Highlight und ein 'Muss' ist die Dekoration der Dorfkirche."
Alle weiteren Informationen erhalten Interessierte unter www.rozendorp.nl

 

Standort Straelen mit positiver Entwicklung
Jahresbericht im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus

Luftbild des Gewerbegebiet Hetzert, Stand: Juni 2018

Straelen hat seine Position als starker Wirtschaftsstandort und beliebte Wohnstadt auch im Jahr 2017 ausbauen können und ist auch im laufenden Jahr 2018 auf einem sehr positiven Weg - so lautet das Fazit der städtischen Wirtschaftsförderung. Im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus stellte die Wirtschaftsförderung einen umfangreichen Geschäftsbericht vor. Wirtschaftsförderer Uwe Bons hatte den Bericht in drei große Bereiche aufgeteilt: Die klassische Wirtschaftsförderung mit Bestandspflege, Ansiedlung und Gründung sowie Innenstadtentwicklung und Marketing.
Insgesamt wurden in 2017 42 Straelener Betriebe besucht. Oftmals werden die Betriebsbesuche mit Vertretern der Vorstände von "AusStraelen" oder Agrobusiness Niederrhein gemeinsam durchgeführt. Dazu wurden vier Informations- und Netzwerkveranstaltungen für die Unternehmen angeboten. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich war und ist die Unterstützung der Betriebe bei den Bemühungen um eine Verbesserung der Internetanbindung am Ort. Uwe Bons: "Hier sind wir sehr froh, dass die Deutsche Glasfaser die Straelener Gewerbegebiete mit direkten Glasfaserhausanschlüssen ausgebaut hat." Vorausgegangen war eine erfolgreiche Nachfragebündelung bei den Straelener Betrieben. Auch für das Gewerbegebiet in Herongen ist in 2018 ein Ausbau geplant. Bürgermeister Hans-Josef Linßen: "Der Ausbau der FTTH-Infrastruktur in den Gewerbegebieten ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung." Auch die Anbindung der gartenbaulichen und landwirtschaftlichen Betriebe im Außenbereich ist ein wichtiger Faktor. Durch den kreisweiten Förderantrag für die unterversorgten Bereiche, der ja zwischenzeitlich bewilligt wurde und für den die Ausschreibungsverfahren laufen, wurden hier die Voraussetzungen geschaffen. Die Stadt Straelen beteiligt sich hier in erheblichem Umfang auch mit Eigenmitteln. Insgesamt können über 700 Haushalte von der Förderung profitieren.
Positiv gestaltete sich auch die Grundstücksvermarktung in den Gewerbegebieten. In 2017 wurden fast 40.000 Quadratmeter Gewerbeflächen notariell veräußert. Durch die Vermarktungserfolge sind die Flächen knapp geworden. Bürgermeister Linßen verwies hierzu auch auf die anhaltend positive Entwicklung in 2018. So wurden kürzlich 11.000 Quadratmeter im Gewerbegebiet Herongen vermarktet. Zudem ist das Planverfahren für die Logistikfläche südlich der Autobahn 40 in Herongen weitestgehend abgeschlossen. Auch hier ist in Kürze mit einem Baubeginn zu rechnen.
Die Wiedernutzung älterer gewerblicher Immobilien (Leerstand oder von Aufgabe bedroht) ist eine wichtige Aufgabe. Zum einen bieten diese Immobilien die Möglichkeit, neue Unternehmen an den Ort zu holen bzw. für Straelener Unternehmen einen neuen Standort zu finden. Zum anderen kann das Gewerbeflächenangebot der Stadt so flächenschonend verbessert werden. Insgesamt sei die Leerstandsquote in den Gewerbegebieten als niedrig zu bezeichnen. Nach kleineren Hallenflächen mit Büroeinheit besteht gute Nachfrage. Größere Büroeinheiten sind derzeit schwieriger zu vermitteln.
Die Zahl der Gewerbeanmeldungen ist in 2017 gegenüber dem Vorjahr über zehn Prozent gestiegen. 194 Gewerbeanmeldungen wurden registriert. Die Gewerbeabmeldungen beliefen sich im gleichen Zeitraum auf 162 und sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig.
Uwe Bons verwies zudem auf die Bedeutung des Vereins "AusStraelen" und des Verkehrsvereins als wichtige Säulen des Stadtmarketings. Gemeinsam mit den ehrenamtlich Tätigen wurde in diesem Bereich eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert. So ist die Ausbildungsmesse, die in diesem Jahr am Samstag, 06. Oktober, stattfindet ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins "AusStraelen" und der Straelener Wirtschaftsförderung. Im Bereich der angebotenen Ausbildungsstellen am Ort sieht die Wirtschaftsförderung noch Möglichkeiten. Uwe Bons: "Am 31.12.2016 waren 303 Auszubildende bei den Straelener Betrieben beschäftigt. Zum Vorjahreszeitpunkt waren es noch 321."
Top ist Straelen weiterhin bei der Anzahl der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Am 30.06.2017 waren 7.726 Personen in den Straelener Betrieben beschäftigt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von fast 5 Prozent. Bei der Arbeitsplatzdichte, den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pro 1.000 Einwohnern, liegt Straelen mit einem Wert von 494 weit vorne im Kreis Kleve und auch weit über dem Landesdurchschnitt. Bürgermeister Hans-Josef Linßen: "Hier gilt mein Dank den Unternehmen, Investoren und Gründern die Arbeitsplätze in unserer Stadt schaffen und bereitstellen. Wir versuchen hierfür optimale Rahmenbedingungen zu schaffen."
Auch die Einwohnerzahlen entwickeln sich positiv. Am 31.12.2017 waren in Straelen 16.901 Einwohner gemeldet. Gegenüber der Zahl in 2015 waren dies über 350 Personen mehr. Bürgermeister Linßen: "Wir möchten das positive Image des Wohnstandortes Straelen weiter stärken. Schul-, Sport-,Freizeit- und Kulturangebot sind hierbei wichtige Faktoren."
Branchenschwerpunkt in Straelen ist traditionell der Agrobusinesssektor. Dies zeigt unter anderem der hohe Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Straelen in Gartenbau und Landwirtschaft. Dieser liegt hier bei 11 Prozent, kreisweit sind dies nur 5 Prozent, landesweit knapp ein Prozent. Zur Stärkung des Gartenbaustandortes findet am 16. September die erste "GreenCityTour" in Straelen statt. Anläßlich des 100jährigen Bestehens der Versuchsanstalt Gartenbau öffnen an diesem Sonntag sieben Gartenbaubetriebe ihre Türen für die Besucher. "Neben touristischen Aspekten und der Förderung regionaler Produkte sind Imageverbesserung und Fach- und Nachwuchskräftegewinnung für die Branche wichtige Ziele dieser Veranstaltung", so Uwe Bons.

 

Deutschland Niederlassung der STIGA-Gruppe in Straelen

Bürgermeister Hans-Josef Linßen besuchte das Unternehmen "Stiga".

Einer der führenden Hersteller von motorisch betriebenen Gartengeräten, die STIGA GmbH, führt sein Deutschland-Geschäft von Straelen aus. Bereits seit 20 Jahren ist das Unternehmen in Straelen vertreten und dabei stetig gewachsen. Nachdem zu Beginn nur ein kleines Büro in der Innenstadt bezogen wurde sind mittlerweile 50 Mitarbeiter, davon 15 Außendienstler, in einem modernen Bürogebäude an der Zeppelinstraße für das Unternehmen tätig. Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen (rechts im Bild) und Wirtschaftsförderer Uwe Bons ließen sich von Geschäftsführer Matthias Schrewe (im Bild links) Historie und Entwicklungsperspektiven des Unternehmens aufzeigen. Der STIGA Konzern hat seinen Hauptsitz in Italien und beschäftigt weltweit über 1.750 Mitarbeiter. Gut zu erkennen sind die qualitativ hochwertigen Produkte an den gelben Firmenfarben. Der Verkauf der STIGA-Produkte erfolgt in der Regel über den Fachhandel. Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Linßen darüber, dass das Unternehmen seit diesem Jahr in Straelen auch ausbildet.

 

Stadtmarketing- und Tourismus-Konzept für Straelen
Beratung im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus

Wie sollen Tourismus und Stadtmarketing in Straelen zukünftig ausgerichtet sein? Welche Ziele sollen mittel- und langfristig erreicht werden? Mit diesen Fragestellungen hat sich seit Anfang des Jahres ein vom Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus eingerichteter Arbeitskreis beschäftigt. Das Ergebnis, ein Stadtmarketing- und Tourismus-Konzept für Straelen, wurde am Dienstag, 10. Juli, in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus beraten.
Straelen ist seit jeher in den Bereichen Stadtmarketing und Tourismus sehr aktiv. Neben vielen Themenfeldern sind zudem neben dem städtischen Stadtmarketing verschiedene Partner wie der Verein „AusStraelen" und der Verkehrsverein mit Handlungsfeldern und Aufgaben beschäftigt. Der Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus hatte daher einen Arbeitskreis beauftragt eine Grundlage für die gemeinsame Arbeit zu erstellen, die auch Orientierung für zukünftiges Handeln sein soll. Diesem Arbeitskreis gehören neben Mitgliedern aller im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen auch Bürgermeister Hans-Josef Linßen und Mitglieder des Vereins „AusStraelen", des Verkehrsvereins und des Stadtmarketings an. In verschiedenen Workshops wurde gemeinsam ein umfangreiches Konzept unter Moderation des Büros Compass GmbH aus Köln erarbeitet. Bei der Konzepterstellung wurden die Inhalte des Masterplans Tourismus NRW und das touristische Leitkonzept NRW berücksichtigt.
Unter der übergeordneten Zielsetzung, die touristische Wertschöpfung durch Steigerung der Gästezahlen im Tages- und Übernachtungstourismus in Straelen zu erhöhen, wurden Ziele und Handlungsfelder festgelegt und Verantwortlichkeiten zugeordnet. So sollen sämtliche zukünftigen und zielgerichteten Marketingmaßnahmen weiter an der „grünen Couch" als Symbol der Gastfreundlichkeit ausgerichtet werden.
Straelen ist eine sympathische, grüne und blumige Stadt. Dies gilt es umzusetzen und zu vermitteln. Hierbei sollen auch Neubürger stärker mitgenommen werden, zum Beispiel durch spezielle Tourangebote für neu nach Straelen gezogene Mitbürger, die Einblick in Geschichte und Stadtstruktur geben und so das Heimatgefühl stärken. Auch gilt es die beliebten Agro-Touren, die Besuchern einen Einblick hinter die Kulissen des Gartenbaus gewähren, weiter auszubauen und diese Einmaligkeit als führender Gartenbaustandort zu nutzen und weiter auszubauen.
Der Tourismus ist durch die Digitalisierung massiven Veränderungen ausgesetzt. Hier gilt es mit einer langfristigen Digitalisierungsstrategie zu steuern. Eine professionelle Website und Social-Media-Auftritte, aber auch die Entwicklung einer Straelen-App und eines Online-Veranstaltungskalenders sollen dem Gast den Angebotsüberblick erleichtern. Es gilt Veranstaltungsformate zu entwickeln und fortzuführen bei denen der Fokus auf den Stärken der Stadt, lokale Produkte und Gartenbau liegt. Auch waren sich die Arbeitskreismitglieder einig, dass das gastronomische Angebot der Stadt ein bedeutender Faktor für gutes Stadtmarketing ist. Hier sollen gemeinsam neue Ansätze mit den Gastronomen gefunden werden. All dies kann nur durch enge Zusammenarbeit aller touristisch relevanten Akteure in Straelen erreicht werden.

 

Gemeinde Kranenburg in Straelen zu Gast

Die Gemeinde Kranenburg bei ihrem Betriebsausflug mit dem Straelener Blumenmädchen Diana Maes.

Einen Betriebsausflug bei schönstem Sommerwetter unternahm die Gemeinde Kranenburg nach Straelen. Die Kollegen vom Stadtmarketing hatten bei der Organisation geholfen und ein Programm zusammen gestellt. Unter der fachkundigen Leitung von Hubert Schoofs starteten die Bediensteten der Verwaltung und des Bauhofes zu einer "Landpartie mit Gartenbau & Genuss". Im Gartenbaubetrieb "Wans-Roses" übernahm Juniorchef Christian Wans die Leitung durch den Produktionsbetrieb für Edelrosen. Auf über 40.000 qm werden sie im Gewächshaus angebaut. Besonders die Arbeitsschritte von der Ernte, über Sortierung und Verpackung der "Royal-Beauties", der englischen Gartenrosen, begeisterten die Teilnehmer der Tour. Sie bekamen durch die vielen Informationen einen ganz anderen Zugang zu en Produkten der Gärtner. "Bei uns gibt es einige landwirtschaftliche Großbetriebe, aber so eine Dimension an Gartenbaubetrieben kennen wir in Kranenburg und Umgebung nicht", fasst Norbert Janßen, Organisator der Tour, die Besichtigung zusammen. Anschließend konnten die Teilnehmer auf dem Schmuggelpfad in Straelen-Kastanienburg ihre Geschicklichkeit testen, bevor sie sich mit Kaffee und Kuchen vom Bauerncafe Jacobs stärken durften. Eine besondere Besucherin hatten die Kranenburger auch: Das 7. Straelener Blumenmädchen Diana Maes. Sie staunten nicht schlecht, als die junge Dame in ihrer eleganten Robe kam, um kleine Give-aways zu verteilen. Alle versammelten sich zum Schluss, um eine gemeinsames Foto zu machen, bevor die Reise wieder zurück in den Nordkreis ging.

 

Firmenbesuch beim Start-up ARETI
Modernen Kaffeeversorgung für individuelle Genussmomente

Wirtschaftsförderer Uwe Bons beim Firmenbesuch von Areti.

Ein neues Unternehmen konnte Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons (links im Bild) jetzt begrüßen. Die beiden Gründer Sam Johnson (Mitte) und Denny Dedlow haben aus ihrer Leidenschaft für Kaffee eine Geschäftsidee entwickelt und ein Startup gegründet. Unter der Markenbezeichnung „ARETI - mindful breaks“ bieten die beiden seit Beginn des Jahres eine hochwertige Kaffeeversorgung in Barista-Qualität mit stilvoll designten Modulen an. Unternehmen haben die Möglichkeit eine auf ihre Wünsche abgestimmte Kaffee-Business-Lounge in ihre bestehende oder neue Bürowelt zu integrieren. Der Kreativität bei der räumlichen Gestaltung sind dabei kaum Grenzen gesetzt.  Die wichtigste Konstante bei ARETI ist die höchste Kaffeequalität durch schonende Langzeit-Aromaröstung. „Ein guter Kaffee in angenehmer Atmosphäre bedeutet ein Stück Lebensqualität“, so Sam Johnson und Denny Dedlow. Durch langjährige Tätigkeiten als Unternehmer und Angestellte in verschiedenen Führungspositionen haben beide viel Erfahrung in ihre Gründungsidee eingebracht. ARETI begleitet, berät und realisiert die Umsetzung einer modernen Kaffeeversorgung zu einem Ort für individuelle Genussmomente, so dass jeder seinen Lieblingskaffee genießen kann.

 

Deutsche Glasfaser bindet Unternehmen in den Straelener Gewerbegebieten an das Hochgeschwindigkeitsnetz an
Ausbau mit kupferfreier Glasfaser (FTTH)

Luftbild vom Gewerbegebiet Hetzert

Die Deutsche Glasfaser hat die ersten Unternehmen in den Straelener Gewerbegebieten "Hetzert", "Boekholter Weg", "Zand" und "An der Bleiche" an das Glasfasernetz angeschlossen. „Insgesamt werden im ersten Schritt über 30 Unternehmen vom neuen Glasfasernetz profitieren, das innerhalb der nächsten vier Wochen fertiggestellt werden soll“, so Mehmed Gül, Vertriebsleiter Region Nord-West bei Deutsche Glasfaser Business. Aufgrund der hohen Nachfrage nach stabilen und sicheren Glasfaseranbindungen seitens der ansässigen Unternehmen rentierte sich der eigenwirtschaftliche Ausbau durch das Unternehmen Deutsche Glasfaser.

Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen freut sich über diese Entwicklung. “Damit schaffen wir hervorragende Rahmenbedingungen. Fast 100 Hektar Straelener Gewerbeflächen werden von extrem hohen Übertragungsraten profitieren.“

So steht jetzt unter anderem der Dr. Müller, Hufschmidt Steuerberatungsgesellschaft an der Zeppelinstraße eine Bandbreite von 1.000 Mbit/s (1 Gigabit/s) zur Verfügung, so dass Probleme bei der Datenübertragung der Vergangenheit angehören. Für Dominique Müller eine wichtige Entwicklung. „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Glasfaser unser Gewerbegebiet ausgebaut hat, denn Bandbreite ist ein Wettbewerbsfaktor für uns. Jetzt haben wir mehr Möglichkeiten, beispielsweise bei unserer Datensicherung und dem Datenfluss zu unseren Kunden. Durch die überdurchschnittlich hohe Bandbreite können wir unsere eigenentwickelten innovativen Produkte zur digitalen Belegverwaltung und zum gesicherten Zugriff zum Beispiel auf Lohnabrechnungen jetzt noch mehr Mandanten zur Verfügung stellen.“ Sein Dank galt ausdrücklich auch der städtischen Wirtschaftsförderung, die sich immer dafür eingesetzt hat, alle Straelener Gewerbegebiete ans Glasfasernetz anzuschließen.

„Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen wegen des Glasfaserausbaus erhalten. Die ansässigen Unternehmen haben zu Recht mehr Bandbreite gefordert. Auch wenn es länger als ursprünglich geplant gedauert hat. Viele Inhaber sehen jetzt bessere Chancen für ihr Geschäft. Insgesamt hat sich die Attraktivität des Standortes Straelen deutlich erhöht“, freut sich Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons.

Unternehmen, die jetzt noch einen Glasfaseranschluss bestellen möchten, können sich telefonisch unter 0800-281 2812 (gebührenfrei) sowie per Email (business@deutsche-glasfaser.de) bei Deutsche Glasfaser Business informieren.

 

Innovatives Unternehmen am Standort: NK Kunststofftechnik
Straelener Wirtschaftsförderung besucht Unternehmen am Ort

Die Belegschaft von NK Kunststofftechnik vor der Produktionshalle.

Deutschlands führender Hersteller von Sonderzahnriemen und Zahnriemenveredelungen hat eine Niederlassung in Straelen. Die Firma NK Kunststofftechnik ist seit einigen Jahren in einer modernen Gewerbehalle am Boekholter Weg zu Hause. Unter Regie von Niederlassungsleiter Sven Anders arbeiten hier 15 Mitarbeiter und produzieren im Kundenauftrag Zahnriemen und Zahnscheiben für Spezialmaschinen. Neben den Zahnriemensystemen bietet das Unternehmen ein umfangreiches Programm an zugehörigen Komponenten für alle Antriebs- und Förderriemen. Die Produkte des Unternehmens finden Anwendung in der Automobil-, Textil- und Verpackungsindustrie, aber auch bei Herstellern von Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Sitz der Firma NK ist Hildesheim. An insgesamt 10 Standorten ist das Unternehmen in Deutschland vertreten. Dazu kommen Niederlassungen in den BeNeLux-Staaten, Frankreich, England und Russland. „Der Standort Straelen mit seiner guten Autobahnanbindung und der Nähe zum Ruhrgebiet und in die Niederlande ermöglicht, dass wir nah an einer Vielzahl unserer Kunden sind, “ so Niederlassungsleiter Sven Anders. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons ließ sich bei einem Unternehmensbesuch Arbeitsabläufe und Aufgabenstellungen des Unternehmens zeigen und zeigte sich erfreut, dass das Unternehmen am Standort wächst. Zum April hat NK Straelen zwei weitere Fachkräfte eingestellt.

 

Neuer Firmensitz der Koppert Deutschland GmbH in Straelen an der Zeppelinstraße
Hummeln aus dem Karton - Koppert liefert Nützlinge an Gärtner und Landwirte

Wirtschaftsförderer Uwe Bons besuchte den neuen Firmensitz der Koppert Deutschland GmbH in Straelen an der Zeppelinstraße.

In den Unternehmensfarben Grün und Weiß strahlt der neue Firmensitz der Koppert Deutschland GmbH auf der Zeppelinstraße 32 in Straelen. Das niederländische Unternehmen Koppert Biological Systems ist Weltmarktführer im biologischen Pflanzenschutz und in 90 Ländern aktiv. Koppert züchtet Nützlinge für den Anbau von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. Neben dem biologischen Pflanzenschutz ist das Thema natürliche Bestäubung mit Hummeln von großer Bedeutung. Kunden des Unternehmens sind Gartenbaubetriebe aller Art. Aber auch Baumschulen und öffentliche Grünverwaltungen werden von Koppert beliefert. Seit 2009 ist Koppert mit einer deutschen GmbH am Markt tätig. Nun wurde der Firmensitz von Kempen nach Straelen verlegt. „Der Niederrhein zählt zu den starken Regionen des deutschen Gartenbaus. Folgerichtig sind wir in diesem Schwerpunktgebiet ansässig,“ so Jeroen Hovens, Operational Manager bei Koppert Deutschland. Koppert legt besonderen Wert auf Qualität, Beratung vor Ort und Service. Immer wieder gilt es neue Herausforderungen im biologischen Pflanzenschutz anzunehmen. Am Standort Straelen und in der Niederlassung auf der Bodenseeinsel Reichenau kümmern sich insgesamt 14 Mitarbeiter um Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. Koppert Deutschland ist seit vielen Jahren Mitglied bei Agrobusiness Niederrhein. Hier war der Kontakt zur Straelener Wirtschaftsförderung entstanden, die bei der Immobilienfindung behilflich war. Wirtschaftsförderer Uwe Bons: „Die Koppert-Ansiedlung ist ein Beispiel für gute Netzwerkarbeit, auch mit den Eigentümern der Immobilie. Wir sind sehr froh, dass wir das Unternehmen Koppert für Straelen begeistern konnten.“

 

Blühendes Engagement
Straelener Gartenbaubetriebe sponsern Bepflanzung

Straelener Gartenbaubetriebe sponsern Bepflanzung.

Straelen Jahr für Jahr noch ein bisschen bunter und schöner machen – das ist das Ziel der Initiative von Clemens Rattmann, Firma Florensis, mehreren Straelener Gartenbaubetrieben und dem Straelener Stadtmarketing. Nach dem gelungenen Start im vergangen Jahr lieferten jetzt wieder fünf Straelener Gartenbaubetriebe über 3.000 Beet- und Balkonpflanzen u.a. Fuchsien, Stauden, Geranien und Petunien. Die Firma Florensis züchtet und liefert Jungpflanzen. Clemens Rattmann ist dort seit vielen Jahren als Kundenberater tätig und koordinierte auch in diesem Jahr die Aktion. „Ich habe mir gedacht, dass es doch jährlich möglich sein sollte, Straelener Gartenbaubetriebe zu gewinnen, die mit ihren tollen Pflanzen zur weiteren Verschönerung unserer Stadt beitragen wollen.“ Mit Unterstützung der Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes wurden in den letzten Wochen die Frühjahrsblüher in den Blumenkübeln und Beeten gepflanzt. Harald Purath, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeistes, und Wirtschaftsförderer Uwe Bons bedankten sich für das Engagement der Betriebe und freuten sich über die Unterstützung. Für die Beteiligten steht fest: Straelen soll auch in den nächsten Jahren mit Unterstützung des Gartenbaus weiter aufblühen. 

 

Osteopathische Praxis von Maria Föhles öffnet neu in Straelen

Neu eröffnet hat in Straelen die osteopathische Praxis von Maria Föhles

Maria Föhles hat als Physiotherapeutin begonnen und sich dann im Jahre 2012 entschieden, eine Osteopathieausbildung zu beginnen. Diese Ausbildung dauerte fünf Jahre an der International Academy of Osteopathy (IAO). Begleitend dazu hat sie noch eine Ausbildung als Heilpraktikerin absolviert. Nun hat die 29jährige, deren Wurzeln in Straelen liegen, den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Im Haus Venloer Straße 16 hat sie ein Ladenlokal gemietet und zu Praxisräumen ausgebaut.. "In der Osteopathie werden die einzelnen Körperbereiche mit den Händen untersucht. Es kann gut sein, dass die Ursache für das Beschwerdebild des Patienten in einem anderen Bereich des Körpers liegt. Das dadurch verursachte Ungleichgewicht versucht die Osteopathie zu behandeln", erläutert Maria Föhles ihre Arbeitsweise. Dabei kommen ihr die Kenntnisse als Heilpraktikerin sehr zugute. Eine Behandlung kann Beschwerden lindern oder sogar beheben bei Migräne und Kopfschmerzen, Kiefergelenkbeschwerden und Ohrengeräuschen, Beschwerden an den Gelenken, der Wirbelsäule, der Muskeln, bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen, ständiger Müdigkeit, Stress, Narben und sogar bei unerfülltem Kinderwunsch. Auch ihre Eltern, Maria und Franz Teuwen (links im Bild), sind stolz auf ihre "selbständige" Tochter und unterstützen sie mit Rat und Tat. Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts im Bild) gratulierte zur Eröffnung und freut sich über das neue Angebot in der Blumenstadt.

 

Innovatives Unternehmen am Standort
ABECO GmbH in Straelen

Halil Bilgin und Yilmaz Saglam informierten Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons über die Unternehmensaktivitäten und präsentierten die neue Homepage des Unternehmens.

Seit Anfang 2017 führen Halil Bilgin und Yilmaz Saglam die ABECO Industrie Computer GmbH in Straelen. Die beiden Geschäftsführer haben die ABECO im Rahmen einer Unternehmensnachfolge gekauft. Beide waren Manager in großen Unternehmen der Automotive-Industrie. Gegründet wurde das Unternehmen schon 1985 und ist seither erfolgreich am Markt positioniert. ABECO verkauft Hardware an die Industrie, hauptsächlich in die Bereiche Maschinenbau und Biotechnologie. Die Produkte werden speziell auf die Wünsche der Kunden maßgeschneidert und vor Ort bei den Käufern angepasst. An ihrem Standort an der Industriestraße in Straelen sind 10 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.

 

Bauunternehmung Hout und Poels mit neuem Firmensitz in Straelen
Neues Domizil für 40 Mitarbeiter

Wirtschaftsförderer Uwe Bons überreicht den beiden Geschäftsführern Johannes Poels und Daniel Hout ein Bild Straelen-Motiven.

Ihren neuen Standort an der Hubertusstraße 26 im Gewerbegebiet Straelen-Hetzert hat jetzt die Bauunternehmung Hout und Poels bezogen. In der neu errichteten 1.200 Quadratmeter großen Gewerbehalle und dem angegliederten gemauerten Bürohaus mit über 250 Quadratmeter Fläche können die Arbeitsabläufe der Straelener Bauunternehmung perfekt aufeinander abgestimmt werden. Johannes Poels, der gemeinsam mit Daniel Hout die Geschäfte des Traditionsunternehmens leitet: „An unserem Standort an der Zeppelinstraße, den wir 1995 errichtet haben, waren wir eingeengt, durch die Verteilung auf zwei Gebäude litt die Effizienz der Arbeit." Zumal das Unternehmen in den letzten Jahren kräftig gewachsen ist.
So sind mittlerweile fast 40 Mitarbeiter für die Straelener Bauunternehmung Hout und Poels GmbH & Co. KG tätig. Auch die Ausbildung wird bei Hout und Poels großgeschrieben. Derzeit absolvieren zwei Auszubildende ihre Maurerlehre. Ein dritter Auszubildender macht ebenfalls eine Lehre zum Maurer, studiert zudem zeitgleich dual Bauingenieurwesen. Weitere Ausbildungsplätze, ob als Maurer oder im kaufmännischen Bereich, bietet das Straelener Unternehmen jederzeit an.
Neben den eigenen Mitarbeitern arbeiten eine Vielzahl von Firmen aus Straelen und der Region, teilweise schon seit Jahrzehnten, mit dem Generalunternehmer zusammen. In Partnerschaft mit der Viebrockhaus AG werden sämtliche Hochbauprodukte angeboten. Das Hauptaugenmerk der Bauunternehmung Hout und Poels liegt dabei auf der Erstellung von Einfamilienhäusern mit besonders hoher baulicher und ökologischer Qualität. „Selbstverständlich alle Stein auf Stein gebaut," ergänzt Johannes Poels. Die Unternehmensphilosophien auf hohe Bauqualität und fortschrittliche Energiespartechnik zu setzen, haben Daniel Hout und Johannes Poels auch an ihrem neuen Standort verwirklicht. Daniel Hout: "Energieeffizienz ist für uns ein wichtiges Qualitätsmerkmal. An der Hubertusstraße können wir den Kunden die energiesparende Bauweise und Technik vorführen. Dies ist uns wichtig."
Das Grundstück hatte die Stadt Straelen den Unternehmern für ihre Expansionsabsichten zur Verfügung gestellt. Auch für den „Altstandort" an der Zeppelinstraße konnte schon eine Lösung gefunden werden. Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung hat hier ein neues Unternehmen aus einer Nachbarkommune einen neuen Standort gefunden. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons freut sich über die zukunftsorientierte Investition im Gewerbegebiet, die auch der nächsten Generation eine gute Startposition bietet.

 

Wirtschaftstreff mit Preisverleihung "Grüne Couch 2017"
Preisträger sind die Geselligen Vereine e.V. Herongen und das Team der Marktapotheke

Die Preisträger der "Grünen Couch 2017", Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Wirtschaftsförderer Uwe Bons und Blumenmädchen Sabrina Nent stehen rund um die Grüne Couch.

Im vollbesetzten Forum des Gymnasiums in Straelen hat die Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft zum 16. Mal im Rahmen des Wirtschaftstreffs den begehrten Preis „Grüne Couch“ verliehen. Als Preisträger wurden die Geselligen Vereine Herongen e.V. und Marta Sommerkamp und ihr Team von der Marktapotheke geehrt. Bürgermeister Hans-Josef Linßen nahm die Ehrungen vor und wurde hierbei vom Straelener Blumenmädchen Sabrina Nent und Wirtschaftsförderer Uwe Bons unterstützt.
Die Geselligen Vereine Herongen erhielten die Auszeichnung für ihre vielfältigen Aktivitäten für die Ortschaft Herongen und das herausragende Projekt Bürgerhalle. Uwe Bons führte in seiner Laudatio aus "Die Bürgerhalle ist nicht nur ein wichtiger Baustein für die Vereins- und Jugendarbeit, sondern bietet auch Unternehmen die Möglichkeit Tagungen vor Ort durchzuführen. Sie ergänzt das Angebot an Tagungs- und Eventlocations und ist Veranstaltungsraum der lokalen Wirtschaft. Sie ist damit eine gelungene Mischung aus Ehrenamt und lokalem Wirtschaftsbetrieb". Die Vertreter der Geselligen Vereine konnten zudem die Gratulationen zum 50-jährigen Vereinsjubiläum entgegennehmen. „Ohne den Zusammenschluss der Geselligen Vereine gäbe es nicht so schöne Kirmesfeierlichkeiten im Dorf und auch keine Bürgerhalle in Herongen.“
Marta Sommerkamp und ihr Team wurden für ihr Engagement für Straelen im Mix mit der Vermarktung der „Grünen Couch“ in den Marketingaktivitäten ausgezeichnet. In der Laudatio stellte Uwe Bons das Engagement der Unternehmerin für die Stadt und das Stadtmarketing heraus. „In Straelen – für Straelen!“ laute die Devise von Marta Sommerkamp. Marta Sommerkamp war wegen eines USA-Aufenthaltes verhindert. Dafür nahmen die Mitarbeiter der Markt-Apotheke den Preis entgegen. „Die Apotheke mit Herz im Herzen von Straelen“. Ein Slogan der begleitet wird von der grünen Couch. Bei allen Werbemaßnahmen sind Slogan und Grüne Couch umgesetzt. Uwe Bons lobt "Ein tolles und vorbildhaftes Beispiel. Die Einbindung der grünen Couch spiegelt sich hier prima in der Marketingstrategie der Unternehmerin wieder".
Abgerundet wurde der Abend durch einen Vortrag von Vanessa Weber, Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber aus Aschaffenburg. In ihrem Vortrag „Der Unternehmer als Marke – drei Werkzeuge für mehr Reichweite“ gab die Unternehmerin Tipps für erfolgreiches Marketing.

 

Gemeinsame Initiative zur vorübergehenden Leerstands-Beseitigung begeistert:
Galerie-Projekt „Rappelkiste“ bringt Farbe in die Innenstadt

Künstlerin Beate Klein, Wirtschaftsförderer Uwe Bons und die beiden Miteigentümer Margret und Johannes Heußen freuen sich über die „Galerie auf Zeit“.

Leerstehende Ladenlokale sind oft ein negativer Blickfang in Innenstädten. Gut, dass in Straelen durch eine Gemeinschaftsinitiative die großen Schaufenster der „Rappelkiste“ an der Ecke Venloer Straße / Südwall durch eine Straelener Künstlerin gefüllt wurden. Nachdem der vorherige Mieter ausgezogen war, stand das Lokal an zentraler Stelle in der Blumenstadt leer. Daraufhin kamen die Eigentümergesellschaft Venloer Straße 34 van Megen / Heußen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons ins Gespräch. „Die großen, leeren Schaufenster mit den Werken eines lokalen Künstlers zu füllen, war eine klasse Idee. Da möchte man das Wort ‚Lückenfüller‘ gar nicht in den Mund nehmen“, so sind sich die beiden Akteure einig. Schnell fiel die Entscheidung die Straelener Künstlerin Beate Klein anzusprechen und von den angestellten Überlegungen zu überzeugen. Dies dauerte nicht lange und so schmücken seit Kurzem ihre Portraits und die Werke ihrer Schüler die reizvollen Fenster in exponierter Lage. Die Malschule von Beate Klein existiert bereits seit 16 Jahren. Seit 2009 malen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Klosterstraße in einem 53 Quadratmeter großen Souterrain, wo sich Beate Kleins Atelier befindet. Doch die Galerie soll nur eine Übergangslösung sein. Zunächst darf Beate Klein die Geschäftsräume unbegrenzt nutzen und auch regelmäßig die Bilder austauschen sowie ab und an die Türen der Galerie für Besucher öffnen. Doch sobald ein Interessent das Ladenlokal anmietet, muss Beate Klein die Schaufenster räumen. „Wer weiß, ob es bis dahin einen neuen Leerstand gibt und die Galerie einfach nur ein paar Meter weiter zieht“, so Wirtschaftsförderer Uwe Bons.
Gewerbliche Interessenten, die die Räume anmieten möchten, oder mögliche Sponsoren, die wollen, dass die Galerie dauerhaft bleibt, können sich gerne bei den Miteigentümern des Hauses, Margret und Johannes Heußen, unter der Rufnummer 01 78 / 534 19 97 melden. Wer sich von Beate Klein ein persönliches Kunstwerk anfertigen lassen möchte, erreicht sie unter 01 57 / 87 45 49 13. Straelener Künstler, die auch Interesse daran haben, irgendwann einen Leerstand mit ihren Werken zu füllen, nehmen bitte Kontakt zum Stadtmarketing Straelen, Telefon 0 28 34 / 702-210, auf.

 

Wirtschaftliche Entwicklungen in der niederländischen Nachbarstadt
Straelens Verwaltungsspitze zu Gast in Venlo

Neun Herren der Stadtverwaltungen Venlo und Straelen haben sich zum grenzüberschreitenden Austausch getroffen.

Zwei Städte - ein Ziel: die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen, die Fachbereichsleiter Harald Purath, Christian Hinkelmann und Bernd Kuse sowie Wirtschaftsförderer Uwe Bons waren zu einem Informationsgespräch auf dem ehemaligen Gelände der Floriade in Venlo eingeladen. Die Vertreter der Stadt Venlo stellten den Straelenern im Gebäude der "Innovatoren" die wirtschaftlichen Entwicklungen ihrer Stadt vor. Die gartenbaulichen und logistischen Entwicklungen des Greenport Venlo, eine Rundfahrt über das Areal des Freshpark Venlo und der sogenannten Tradeports, der riesigen Gewerbegebiete rund um die Stadt, schloss sich an. Beeindruckend waren hierbei nicht nur die bisherigen Entwicklungen, sondern auch die flächenmäßigen Möglichkeiten, die die Stadt Venlo noch in den nächsten Jahren für weitere Expansionen zur Verfügung stehen hat. Im abschließenden Meinungsaustausch standen dementsprechend auch wirtschaftliche Themen im Vordergrund. Einig war man sich, dass für Venlo und Straelen, die Sicherung und Stärkung des Agrobusiness als umfassender Ansatz für Gartenbau, Landwirtschaft, Ernährungsgewerbe, Bildung, Forschung, Energie, Logistik und Tourismus, wichtige Aufgabenfelder für die zukünftige Entwicklung sind. Zum Abschluss überreichte Bürgermeister Linßen dem Beigeordneter für wirtschaftliche Belange, Stephan Satijn, ein Bild mit Straelener Fotomotiven.

 

Straelen mit positiver Entwicklung

„Straelen braucht den Vergleich mit den Umlandkommunen nicht zu scheuen. Wir entwickeln uns durchweg positiv und habe viele Potenziale", so Bürgermeister Hans-Josef Linßen. Belegen kann er seine Aussagen mit der aktuellen Regionalstatistischen Analyse, die die Wirtschaftsförderung unlängst in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus präsentierte. Das Unternehmen ExperConsult aus Dortmund hat hierbei den Wirtschaftsstandort Straelen mit drei ausgewählten Wettbewerbsstandorten, Geldern, Kevelaer und Nettetal, verglichen. Die Wahl war auf diese Standorte gefallen, da die vier Kommunen gemeinsam eine LEADER-Region bilden.

Fünf Hauptthemenbereiche wurden dabei statistisch verglichen: Bevölkerung, Leben und Wohnen, der Arbeitsmarkt, der Bereich Wirtschaft/Unternehmen und die städtischen Finanzen/Haushalt. Die Aussagen von ExperConsult basierten auf Daten der statistischen Ämter des Bundes des Landes NRW sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Besonders erfreulich stellt sich die Bevölkerungsentwicklungsprognose für die nächsten Jahre dar. Bis zum Jahr 2040 prognostizieren die Gutachter der Stadt Straelen ein Wachstum von bis zu 15 Prozent. Dies deckt sich auch mit den Prognosen des aktuellen Demographiekompasses der IHK Niederrhein. Laut Bevölkerungsvorausberechnung ist Straelen im Kreis Kleve eine der Kommunen mit dem stärksten prozentualen Wachstum in den nächsten 25 Jahren. Absolut soll Straelen demnach 2.400 Personen dazu gewinnen.

Die positiven Zahlen bei der Einwohnerentwicklung lassen sich auch mit weiteren Zahlen, die der statistische Bericht liefert, begründen. Die Stadt Straelen ist nämlich auch im sozialen Bereich sehr gut aufgestellt. Das Angebot Straelens gerade für junge Familien ist außergewöhnlich gut. So liegt die Betreuungsquote in Straelen seit Jahren weiter über dem Landesdurchschnitt und dies sowohl bei den jüngeren als auch älteren Kindern. Hier kann die Stadtverwaltung nicht nur auf die große Anzahl an Kindergärten sondern auch auf die Schulbetreuung im Verlässlichen Halbtag und in der Offenen Ganztagsschule bauen.

Auch bei den Arbeitslosenzahlen hat Straelen eine hervorragende Bilanz aufzuweisen. Bei den 15 bis 25-jährigen sind je 1.000 Einwohner 43 Personen arbeitslos gemeldet. In den Vergleichskommunen liegt hier der Wert bei weit über 100 Personen. Traditionell stark ist Straelen bei der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Erstmals sind wir über 7.300 Personen", so Wirtschaftsförderer Uwe Bons mit Blick auf die neusten Zahlen zum 30.06.2016. 7.382 Personen sind es genau und damit 169 Personen mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Vergleichbar wird diese Zahl über die sogenannte Arbeitsplatzdichte, d.h. die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je 1.000 Einwohner. Hier lag Straelen in 2016 bei 472. Absoluter Spitzenwert im Kreis Kleve - noch weit vor der Kreisstadt Kleve und den Mittelzentren. Der Landesdurchschnitt NRW liegt hier bei 369 Personen. Und das Straelen alles andere als eine „Schlafstadt" ist, zeigen auch die Pendlerzahlen. „Der Arbeitsmarkt zieht die Menschen nach Straelen", so Bürgermeister Linßen. Deutlich mehr Personen kommen nach Straelen um hier zu arbeiten, als Straelener, die der Arbeit wegen nach auswärts fahren. Folgerichtig haben sich auch die Betriebszahlen im Vergleich mit den Umlandgemeinden am positivsten entwickelt. Das Verarbeitende Gewerbe hat eine gute Wirtschaftskraft, wie die Umsatzproduktivität zeigt. Besonders erfreulich ist, dass trotz der hohen Beschäftigungszahlen, Straelen auch bei der Existenzgründungsquote, d.h. der Anzahl der Betriebsgründungen mit wirtschaftlicher Substanz je 1.000 Einwohner, führend ist. Die Straelener Bürger verfügen zudem im Vergleich mit den Nachbarkommunen über das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner.

All diese Entwicklungen wirken sich letztlich auch auf den Haushalt der Stadt aus. So hat Straelen die höchsten Bruttoeinnahmen je 1.000 Einwohner und weist die niedrigste Nettoverschuldung auf. Das Fazit von Bürgermeister Linßen fällt entsprechend positiv aus: "Straelen steht derzeit in Bevölkerungsentwicklung und Arbeitsmarkt gut da. Diese positiven Rahmenbedingungen sind für uns die Motivation, die Zahlen zukünftig noch weiter zu verbessern."

 

Ausschuss besucht das Unternehmen Lacet in Herongen

Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus der Stadt Straelen vor dem neuen Lacet-Betriebsgebäude in Herongen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Kees Lacet (Bildmitte, rechts neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Lemmen) und Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts)

„Lacet-Mobilheimbau ist ein toller Betrieb für unsere Stadt", darin waren sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus nach ihrem Besuch im neuen Betriebsgebäude der Firma Lacet im Gewerbegebiet „Gartenbauwirtschaft" in Straelen-Herongen, direkt an der Autobahn 40, einig. Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Kees Lacet, zeigte den Ausschussmitgliedern die neue, hochmoderne Produktionsstätte von Deutschlands größtem Mobilheimbauer und erläuterte die Geschäftsstrategie und die Produktionsabläufe des Unternehmens. Auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern hat Lacet eine 5.000 Quadratmeter große Halle mit Bürotrakt und Ausstellungsraum für die Produktion und Präsentation von Mobilheimen errichtet. Das Familienunternehmen ist auf die Herstellung von hochwertigen Qualitätsmobilheimen, individuell nach den Wünschen der Kunden, spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Berufssparten vom Trockenbauer, Schreiner und Elektroinstallateur über Bürokräfte und technische Zeichner. Die Kunden kommen sowohl aus dem Privatbereich als auch aus der touristischen Branche, wie beispielsweise Campingplatzbetreiber. Die wichtigsten Absatzmärkte sind neben Deutschland auch Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Belgien. Kees Lacet betonte die Qualitäten des neuen Standortes: „Wir benötigen die hier vorhandene schnelle Anbindung an die Autobahn, insbesondere auch für den späteren Transport der fertigen Mobilheime." Wirtschaftsförderer Uwe Bons freute sich auch darüber, dass Lacet sich in einer starken Wachstumsphase befindet und aufgrund der positiven Entwicklung weitere Fachkräfte für das Unternehmen in der Region sucht.

 

Wirtschaftsprüfer für Straelener Steuerbüro

Wirtschaftsförderer Uwe Bons besucht Wirtschaftsprüfer Klaus van der Moolen (im Bild 2. v.r.) und die beiden Steuerberater Guido Weecke (links im Bild) und Kai Bücken (2.v.l.) in ihren neuen Räumlichkeiten.

Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten am Kromsteg 43 im Gewerbegebiet „Hetzert" in Straelen verstärkt jetzt der Wirtschaftsprüfer Klaus van der Moolen (im Bild 2. von rechts.) die beiden Steuerberater Guido Weecke (links im Bild) und Kai Bücken (2. von links) in der Straelener Sozietät. Klaus van der Moolen ist als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer seit vielen Jahren tätig. Mit Klaus van der Moolen erweitert sich die fachliche Kompetenz der Sozietät um das Tätigkeitsfeld der Wirtschaftsprüfung. Dazu gehören neben Jahresabschluss- und Konzernprüfungen, auch Prüfungen im Rahmen von Kapitalerhöhungen oder die Erstellung von Gutachten, speziell Unternehmensbewertungen oder Sanierungsgutachten. WBM Weecke, Bücken, van der Moolen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer Partnerschaftsgesellschaft mbB heißt die Sozietät in Straelen nun offiziell. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts im Bild) begrüßte Klaus van der Moolen in der Blumenstadt und freut sich über das neue Dienstleistungsangebot für Unternehmen in Straelen.

 

Erste Straelener Ausbildungsmesse war ein voller Erfolg

Ein Blick von oben in die bofrost*-Halle während der 1. Straelener Ausbildungsmesse.

„Wir sind einfach nur begeistert von der Resonanz der Schüler und Unternehmen auf unsere erste Ausbildungsmesse in Straelen," darin waren sich Dominik Nellesen, Projektleiter vom Vorstand des Vereins AusStraelen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons einig. Gemeinsam hat der Verein AusStraelen und die Straelener Wirtschaftsförderung über Monate die Veranstaltung vorbereitet.

Alle Branchen vertreten
55 Aussteller präsentierten sich am 07. Oktober in der bofrost*-Halle. Alle Branchen waren vertreten - Handwerksbetriebe stellten ihre Ausbildungsmöglichkeiten ebenso vor wie Gartenbaubetriebe, Banken, Dienstleister, Gastronomie und Handel. Über 130 verschiedene Ausbildungsberufe wurden an den Ständen vorgestellt. Dabei hatten sich viele Aussteller auch die Mühen gemacht, Arbeitsabläufe im Unternehmen zu präsentieren und auch derzeitige Auszubildende als Ansprechpartner mitzubringen. Die Resonanz aus der Schülerschaft war überwältigend. Viele Informationsgespräche wurden geführt und auch die ersten Praktika und weitere Kennenlerntermine vereinbart.

Bürgermeister Hans-Josef Linßen, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, bedankte sich insbesondere bei den Hauptsponsoren, nämlich der Volksbank an der Niers, der Sparkasse Rhein-Maas und der Firma bofrost*, die durch ihr Engagement die Veranstaltung ermöglichten. Geplant ist die Messe auch für die kommenden Jahre. „Das war ein Superstart. Darauf sollten wir in den kommenden Jahren aufbauen," lautete das gemeinsame Resümee aller Beteiligten.

 

Bunte Herbstpflanzen für Straelens Innenstadt

Freuen sich über eine schöne Herbstbepflanzung in Straelens Innenstadt: (v.l.): Clemens Rattmann, Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Michael Smits, Leiter des Baubetriebshofes, Wolfgang Holtmanns, Wirtschaftsförderer Uwe Bons, Bernd Germes von Futura Flowers und André Ripkens

Bereits im Frühjahr hatte sich Clemens Rattmann von der Firma Florensis das Ziel gesetzt, Straelens Innenstadt im Sinne des Titels "Blumenstadt" bunter und schöner zu machen. Kurzerhand koordinierte er ein Sponsoring für die Bepflanzung mit Frühblühern und ließ seinerzeit schon keine Zweifel aufkommen, dass es sich hierbei um eine einmalige Aktion handeln könnte. Gemeinsam mit dem Straelener Stadtmarketing und mit tatkräftiger Unterstützung durch den Baubetriebshof organisierte er nun auch die Herbstbepflanzung der Blumenkübel und Beete rund um den Marktplatz und in der Innenstadt. Diesmal gesponsert von den Gartenbaubetrieben Wolfgang & André Ripkens GbR, Futura Flowers Canders & Germes sowie Wolfgang Holtmanns. Bürgermeister Hans-Josef Linßen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons bedankten sich für das Engagement der Betriebe und freuen sich über die tolle Zusammenarbeit.

 

Neue psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche in Straelen

Uwe Bons überreicht Armagan Ilgar ein Willkommensgeschenk für ihre neue Praxis in Straelen.

Neu eröffnet hat in Straelen die psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche von Diplom Pädagogin Armagan Ilgar. Armagan Ilgar ist approbierte Kinder- und Jugendlichentherapeutin und hat langjährige Berufs- und Praxiserfahrung in diesem Bereich. Vor Eröffnung ihrer eigenen Praxis hat sie in psychotherapeutischen Praxen für Kinder und Jugendliche in Kempen und Gelsenkirchen gearbeitet. Die neuen Räumlichkeiten mitten im Straelener Stadtkern, auf der Hochstraße 13, wurden im Juli bezogen. Das Behandlungsspektrum richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Wirtschaftsförderer Uwe Bons freute sich über das neue Angebot in Straelen und begrüßte Armagan Ilgar in der Blumenstadt.

 

Fahrzeugbau Mölders hat Firmensitz nach Straelen verlegt

Wirtschaftsförderer Uwe Bons (links) begrüßte die beiden neuen Straelener Unternehmer Clemens (Mitte) und Andreas Groterhorst.

Fahrzeugbau Mölders hat im Juni seinen neuen Firmenhauptsitz in der Straelen bezogen. Das Unternehmen der Brüder Groterhorst hat sich einen bundesweiten Ruf als Spezialist für individuelle Nutzfahrzeugaufbauten erarbeitet. Fahrzeugbau Mölders bringt zehn Mitarbeiter mit, stellt weitere Fachkräfte ein und bildet eigenen Nachwuchs aus. „An unserem bisherigen Standort in Uedem sind wir aus allen Nähten geplatzt, ein Umzug war unumgänglich", erzählt Clemens Groterhorst, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Andreas leitet. „Straelen bietet uns eine optimale Verkehrsanbindung." Die Expansion war auch deshalb nötig, weil sich der Familienbetrieb in den vergangenen Jahren einen Ruf als Experte für maßgeschneiderte Speziallösungen im Nutzfahrzeugbau erarbeitet hat. Käufer aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Nachbarländern setzen auf die Entwicklungen und Anfertigungen des niederrheinischen Unternehmens.
Die Kundschaft besteht vor allem aus Kommunen, Bauunternehmen, Feuerwehren und Speditionen, die mit Sonderanfragen auf die Fahrzeugbauer zukommen. „'Geht nicht' gibt es für uns nicht", so der technische Geschäftsführer Andreas Groterhorst. „Wir verstehen uns als Dienstleister, der mit dem Kunden denkt und nicht von der Stange liefert. Aushängeschild ist der von uns entwickelte 'Mölders-Kipper' bis 6,5 Tonnen." Die ausgefeilten technischen Sonderanfertigungen entstehen in enger Zusammenarbeit mit einem externen Ingenieurbüro. So rüstete das Unternehmen beispielsweise Abrollkipper für die besonderen Anforderungen im Kohletagebau aus: mit einer Pritsche aus hochfestem Stahl, die jegliche Container aufnehmen kann und sich durch wenig Eigengewicht und besonders hohe Belastbarkeit auszeichnet. „Unser Team fertigt derzeit rund 50 kundenspezifische Aufbauten für Ladekrane, Abrollkipper und Kipper pro Jahr", berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Clemens Groterhorst. Die neu bezogene Halle am Boekholter Weg in Straelen bietet nun neueste Technik und das Fünffache an Werkstattfläche. Die neuen Möglichkeiten würden die Unternehmer gern voll ausschöpfen. Clemens Groterhorst: „Alle zehn bisherigen Mitarbeiter sind mit nach Straelen gekommen, aber wir suchen zusätzlich weitere Mitarbeiter und fähigen Nachwuchs für den Bereich Metallbau/Fahrzeugbau."