Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Corona-Schutzverordnung des Landes NRW 

Die Corona-Schutzverordnung, gültig ab 16. Januar 2022.

Die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung gilt bis einschließlich 9. Februar 2022.

  • Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

    Weiteres wichtiges Schutzziel: Schutz der kritischen Infrastruktur
    Der Expertenrat der Bundesregierung hat dringend vor einer Gefährdung der kritischen Infrastruktur durch eine Vielzahl von Personalausfällen (Infektionen und Quarantäne) gewarnt. Dies wird damit als Ziel der Verordnung auch klar benannt. Neben der beschlossenen Anpassung der Quarantäneregelungen ist dafür vor allem die Begrenzung der Gesamt-Infektionszahlen erforderlich, weshalb die Gesamtinzidenz neben der Hospitalisierungsinzidenz wieder ein wesentlicher Indikator für die Erforderlichkeit der Schutzmaßnahmen wird. Der Automatismus von Anpassungen von Schutzmaßnahmen bei Veränderungen der Hospitalisierungsinzidenz entfällt folgerichtig. 

    Welche Kontaktbeschränkungen gelten?
    Kontaktbeschränkungen gelten sowohl für nicht immunisierte als auch für immunisierte Menschen.
    Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Treffen im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts und maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Dabei zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit. Bei der Bestimmung des Haushalts gelten Ehegatten, Lebenspartner/innen und Partner/innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammenwohnen.
    Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, können darüber hinaus auch mit insgesamt bis zu 10 Personen stattfinden, ohne dass es darauf ankommt, aus wie vielen Haushalten diese bis zu 10 Personen stammen. Auch hier zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit.

    Maskenpflicht
    Es besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in folgenden Bereichen:

    • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr,
    • in Innenräumen mit Publikumsverkehr, z. B. in Einkaufsgeschäften,
    • im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern,
    • im Freien, soweit die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet.

    Bei Veranstaltungen und Versammlungen im Freien richtet sich die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske nach der jeweiligen Zugangsregelung oder den folgenden Maßgaben:

    1. Haben alle Personen unabhängig von einem Test- oder Immunisierungsnachweis Zugang zu der Veranstaltung oder Versammlung, ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

    2. Haben nur getestete oder immunisierte Personen Zugang zu der Veranstaltung oder Versammlung, ist nur bei einer Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

    3. Haben nur immunisierte Personen Zugang, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske. Es wird jedoch empfehlen eine Maske zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

    Die für die Veranstaltung oder Versammlung verantwortlichen Personen haben die teilnehmenden Personen über die geltenden Regelungen zu informieren und bei Verstößen auf die Einhaltung hinzuweisen.

    Darüber hinaus wird überall dort auch im Außenbereich das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

    Welche Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es?
    Auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise beispielsweise in folgenden Fällen verzichtet werden:

    • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
    • in Restaurants und anderen gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen,
    • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr usw.,
    • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
    • von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest notwendig),
    • zum Essen und Trinken,
    • von immunisierten Mitgliedern von Chören beim gemeinsamen Singen oder von immunisierten Sängerinnen und Sängern oder Schauspielerinnen und Schauspielern bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote einschließlich der erforderlichen Proben, wenn die jeweiligen künstlerischen Tätigkeiten nur ohne das Tragen einer Maske möglich sind,
    • sowie aus sonstigen Gründen, falls das Absetzen der Maske unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern nur wenige Sekunden dauert.

    Sämtliche Ausnahmen von der Maskenpflicht sind in § 3 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung aufgelistet. Das Dokument ist zu finden auf der Internetseite www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw.

    Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

    Was bedeutet die 3G-Regel?
    Vollständig Geimpften und Genesenen stehen die Einrichtungen und Angebote, die der 3G-Regel unterfallen, offen. Alle anderen Personen müssen nachweislich negativ getestet sein. Anerkannt werden PCR-Tests, die nicht älter sind als 48 Stunden, und Schnelltests, die nicht älter sind als 24 Stunden.

    In welchen Bereichen gilt 3G?
    Die 3G-Regel (Zutritt für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete) gilt unter anderem für:

    • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen;
    • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der frühkindlichen Bildung in Kitas, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse;
    • nicht-touristische Übernachtungen (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und jeweils nach Ablauf der Gültigkeit einen negativen Testnachweis vorlegen);
    • Friseurdienstleistungen (sofern die dienstleistende Person und die Kundin oder der Kunde eine FFP-2-Maske und nicht lediglich eine medizinische Maske tragen);
    • Messen und Kongresse für gewerbliche Anbieter und Interessenten sowie Veranstaltungen, an denen ausschließlich Angehörige von Firmen und Unternehmen teilnehmen und die unter Beachtung der arbeitsrechtlichen Infektionsschutzvorgaben durchgeführt werden;
    • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG (regelt die Versammlungsfreiheit) im öffentlichen Raum in Innenräumen;
    • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG im Freien bei gleichzeitig mehr als 750 Teilnehmenden;
    • Sitzungen kommunaler Gremien und rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter;
    • die Nutzung von Hochschulbibliotheken (einschließlich der kontaktfreien Ausleihe und Rückgabe von Medien) und Hochschulmensen durch Hochschulangehörige;
    • die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien in Bibliotheken;
    • Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial benachteiligte Jugendliche sowie Angebote gemäß § 16 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe);
    • Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und erneut nach vier Tagen einen negativen Testnachweis vorlegen bzw. einen gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest durchführen);
    • betriebserlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Sinne der § 45 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe), wobei Kinder und Jugendliche von dieser Regelung ausgenommen sind.

    Im Bildungsbereich gilt 3G für für Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung (einschließlich Ausbildungsmessen, Jobbörsen und Berufsorientierungsveranstaltungen), der frühkindlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse und die Nutzung von Hochschulbibliotheken und Hochschulmensen durch Personen, die als Beschäftigte beziehungsweise Studierende der Hochschule oder der Einrichtung unmittelbar angehören.

    Für den Bereich der Hochschulen hat das Land eine eigene Corona-Epidemie-Hochschulverordnung erlassen. Danach dürfen Universitäten und Hochschulen je nach Infektionsgeschehen zudem Teilnehmerzahlen bei Präsenzveranstaltungen reduzieren und Frei- und Rücktrittsversuche so anpassen, dass Studierenden durch die Pandemie keine Nachteile entstehen.

    Was gilt für Besucher von Krankenhäusern, Alten-/Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen?
    Bei Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen gilt die bundesgesetzliche Regelung des § 28b Abs. 2 IfSG: Hier müssen Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher getestete Personen sein, d. h. im Besitz eines auf sie ausgestellten Testnachweises sein. Dies gilt nach der gesetzlichen Regelung unabhängig davon, ob sie zugleich geimpft oder genesen sind. Auch Besucher von Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern und stationäre Einrichtungen der Sozialhilfe müssen nach § 8 Abs. 5 CoronaTestQuarantäneVO über ein negatives Testergebnis verfügen.

    Was bedeutet die 2G-Regel?
    Die 2G-Regel bedeutet, dass Einrichtungen und Angebote nur noch von vollständig geimpften und genesenen Personen genutzt werden dürfen. Die 2G-Regel gilt grundsätzlich für alle Freizeitangebote und -einrichtungen. Alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, haben keinen Zutritt zu diesen Einrichtungen oder Angeboten. Davon ausgenommen sind nur Menschen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, sowie Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

    Wo gilt die 2G-Regel? Welche Bereiche dürfen nur noch von immunisierten Personen (geimpft oder genesen, 2G) besucht werden?
    Die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene) gilt unter anderem für:

    • Ladengeschäfte und Märkte, mit Ausnahme von Lebensmittelhandel, Getränkemärkten, Reformhäusern, Babyfachmärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Optikern, Hörakustikern, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäften, Tierbedarfsmärkten, Futtermittelmärkten, Gartenmärkten und dem Großhandel;
    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen;
    • Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen, etwa in Theatern und Kinos;
    • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen;
    • Tierparks und zoologische Gärten;
    • Freizeitparks;
    • Spielhallen;
    • die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Training und Wettkampf) im Freien  (Profi- und Amateursport);
    • Bildungsangebote, die nicht explizit unter 3G fallen (siehe oben);
    • körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen);
    • Friseurleistungen, bei denen die dienstleistende Person oder die Kundin oder der Kunde statt einer FFP-2-Maske lediglich eine medizinische Maske trägt;
    • touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben sowie touristische Busreisen.

    Die 2G-Regel gilt NICHT für:

    • Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der maximal sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können bzw. konnten. Diese Personen müssen aber einen negativen Testnachweis vorzeigen;
    • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Sie brauchen wegen der regelmäßigen Schultestungen außerhalb der Ferien auch keinen negativen Testnachweis vorzuzeigen. 
    • Bis einschließlich 16. Januar 2022 sind auch Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten den immunisierten Personen gleichgestellt. Auch sie brauchen außerhalb der Schulferien keinen Negativtestnachweis vorzuzeigen.
    • für die gastronomische Versorgung von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern auf Rastanlagen und Autohöfen, wenn diese über einen negativen Testnachweis verfügen.

    Was bedeutet 2G+ und welche Personen sind von der zusätzlichen Testpflicht ausgenommen?
    Die 2G+-Regel bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt haben und diese zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen müssen. Dies kann in Form eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. 
    Die 2G+-Regel gilt unter anderem für:

    • die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen (Sporthallen, Fitnessstudios etc.) - Ausnahmen gelten unter anderem für den Profisport;
    • die Nutzung von Hallenschwimmbädern und Wellnesseinrichtungen (Saunen, Thermen, Sonnenstudios etc.);
    • Betriebskantinen, Schulmensen, Hochschulmensen und vergleichbare Einrichtungen bei der Nutzung durch Personen, die nicht als Beschäftigte, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Lehrgangsteilnehmende etc. unmittelbar dem Betrieb oder der Einrichtung angehören, wenn diese Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt;
    • alle sonstigen gastronomischen Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt;
    • das gemeinsame Singen von Chormitgliedern, sowie andere künstlerische Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches);
    • Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen (Maßstab: Mitsingen/Schunkeln/Tanzen);
    • Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz (z.B. Hochzeiten);
    • sexuelle Dienstleistungen.

    Keine zusätzliche Testpflicht für Geboosterte und Genesene

    Die zusätzliche Testpflicht in Bereichen, in denen 2G+ gilt, entfällt für immunisierte Personen, die zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung

    • entweder über eine Auffrischungsimpfung (Booster) verfügen
    • oder in den letzten drei Monaten von einer Infektion genesen sind.

    Die Ausnahme gilt für alle Anwendungsbereiche von 2G+, also auch etwa für den Sport in Innenräumen. Sie gilt unmittelbar ab Erhalt der Auffrischungsimpfung.

    Eine ausführliche Handreichung zum Thema 2G+ hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium erstellt: Wo gilt 2Gplus? Welche Voraussetzungen müssen für 2Gplus erfüllt sein? Wann muss ein negativer Testnachweis vorgelegt werden - und wann nicht? Diese und weitere Fragen beantwortet die Handreichung, die hier heruntergeladen werden kann.

    Sind bei der Nutzung von 3G- und 2G+-Angeboten Testungen vor Ort möglich?
    An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht fachkundigen geschulten Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des fachkundigen oder geschulten Trainers/Übungsleiters.

    Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen.

    Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung. Das Angebot einer Vor-Ort-Testung ist nicht verpflichtend und muss durch den jeweiligen Betreiber nicht kostenfrei angeboten werden.

    Was gilt für Menschen, die nicht geimpft werden können?
    Für Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, werden wie immunisierte Personen behandelt, wenn sie über einen höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest oder einen von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test verfügen.

    Was gilt bei Veranstaltungen?
    Bei Veranstaltungen gelten relative Kapazitätsgrenzen je nach Größe des Veranstaltungsraums und eine absolute Höchstzahl von 750 Teilnehmenden. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Spiele der Fußball-Bundesliga etc.
    Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und andere vergleichbare Personen werden nicht mitgezählt.
    Eine Zugangskontrolle muss gewährleistet sein.

    Was gilt in Clubs, Diskotheken oder bei Tanzveranstaltungen und Karnevalsfeiern mit Tanz?
    Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) sind ebenfalls aufgrund des hohen Infektionsrisikos nicht gestattet.

    Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz und gilt somit für ganz Nordrhein-Westfalen. 

    Was gilt bei privaten Feiern?
    Private Tanz- und Diskopartys und ähnliches sind derzeit untersagt.  Private Zusammenkünfte im Innen- und Außenbereich auch von Geimpften und Genesenen sind seit 28. Dezember 2021 nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Es gibt keine Begrenzung auf eine bestimmte Zahl an Haushalten. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind davon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, dürfen neben dem eigenen Haushalt nur noch zwei Personen eines weiteren Haushalts teilnehmen.

    Welche Regelungen gelten für Beschäftigte?
    Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und vergleichbare Personen, die in Bereichen mit 3G-,  2G- oder 2Gplus-Zugangsbeschränkung tätig sind und Kontakt zu Gästen, Kundinnen und Kunden oder Nutzerinnen und Nutzern der Angebote oder untereinander haben, müssen immunisiert oder getestet sein.
    Sind sie nicht immunisiert, müssen sie in Bereichen mit 2G- oder 2Gplus-Zugangsbeschränkung zusätzlich zu dem Erfordernis eines aktuellen Testnachweis während der gesamten Tätigkeit eine medizinische Maske tragen. Sofern das Tragen einer Maske während der Berufsausübung nicht möglich ist, muss ein PCR-Test vorliegen.

    Wie werden die Regelungen überprüft und kontrolliert?
    Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber, wobei auch ein Abgleich mit einem amtlichen Ausweisdokument vorgenommen wird. Es besteht deshalb für die Nutzer, Kunden, Besucher usw. die Pflicht zum Mitführen und Vorzeigen des jeweiligen Nachweises samt amtlichem Ausweispapier.
    Bei Kindern und Jugendlichen, die noch nicht über ein amtliches Ausweispapier verfügen, genügt es ersatzweise, dass sie ihre Identität erklären oder durch das Ausweispapier der Eltern, Schülerausweis oder ähnliches glaubhaft machen.
    Personen, die den erforderlichen Impf-/Test-Nachweis und Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Nutzung oder Ausübung auszuschließen.
    Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden.
    Unterlassene Kontrollen werden mit Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreiber überprüfen zu können.

    Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?
    Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen.
    Und: Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr sind verpflichtet, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln umzusetzen.
    Weitere Informationen sind in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur Corona-Schutzverordnung insbesondere für Betriebsinhaberinnen und -inhaber zusammengefasst. Sie steht auf der Übersichtsseite zu den rechtlichen Regelungen während der Corona-Pandemie

    Die Corona-Schutzverordnung gilt in dieser Fassung einstweilen bis zum 09. Februar 2022.

    Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?
    Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

  • Testzentrum im "wasserstraelen"  

    Aufgrund der aktuellen Situation können sich Bürgerinnen und Bürger im Corona-Schnelltestzentrum im Fitnessbad „wasserstraelen“ wieder kostenfrei testen lassen. Für einen kostenlosen Bürgertest muss unbedingt ein Termin gebucht werden unter https://testtermin.de/stadt-straelen.

    Das Testzentrum ist zu folgenden Zeiten geöffnet (kurzfristige Änderungen vorbehalten):

    • Dienstag   8:00 - 12:45 Uhr
    • Mittwoch  10:00 - 12:45 Uhr
    • Freitag      8:00 - 12:45 Uhr

    Zu beachten ist, dass ein Test nur möglich ist, wenn die Personen, die sich testen lassen möchten, seit mindestens drei Tagen keine Symptome wie zum Beispiel Fieber, Husten, Atemnot, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns haben.

    Zur Identifikation muss ein Personalausweis oder Reisepass unbedingt vorgelegt werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können nur in Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten getestet werden ODER gegen Vorlage einer Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. Das Formular erhalten Sie unter: http://www.wasserstraelen.de/Einwilligung_Schnelltest.pdf

    Aus technischen Gründen werden die Testtermine aktuell nur kurzfristig freigegeben.

    Weitere Testmöglichkeiten bestehen zudem unter anderem hier:

Kreis Kleve hat regelmäßige „temporäre Impfstellen“ in allen 16 Städten und Gemeinden sowie eine feste Impfstelle in Goch eingerichtet

Grafik mit Informationen zu den nächsten Corona-Impfterminen in Straelen.

Der Kreis hat gemeinsam mit den Kommunen in allen 16 Städten und Gemeinden regelmäßige „temporäre“ Impfstellen eingerichtet. So unterstützt der Kreis die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bei den Corona-Schutzimpfungen – insbesondere bei der großen Anzahl an Auffrischungsimpfungen, die anstehen. Neben den so genannten „Booster“-Impfungen sind auch weiterhin Erst- und Zweitimpfungen möglich. 
Die Terminbuchung für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ist über ein Online-Buchungsportal möglich. Der Link lautet: www.impftermine-kreis-kleve.de

Impftermine in Straelen

Die Impftermine in Straelen finden jeden zweiten Dienstag in der Zeit von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Pausenhalle der Katharinenschule, Fontanestraße 4, statt. 

  • nächster Termin: Dienstag, 18. Januar 2022 

Eine Terminbuchung ist zwingend notwendig.

Kreis Kleve setzt neue Regelungen für die Corona-Quarantäne um 
Geboosterte Kontaktpersonen müssen auch bei Verdacht auf Omikron generell nicht mehr in Quarantäne, wenn sie keine Krankheitssymptome haben. Infizierte können sich nach sieben Tagen freitesten.

Land NRW passt neuen Impferlass der aktuellen Stiko-Empfehlung an: Booster-Impfungen sind nun bereits drei Monate nach Grundimmunisierung möglich.
Wichtig: Dieses Angebot richtet sich allein an Personen, die eine Drittimpfung erhalten möchten. Es ist aktuell nicht möglich, drei Monate nach der Auffrischungsimpfung eine weitere, vierte Impfdosis zu erhalten.

Zur Pressemitteilung mit weiteren Informationen

Corona-Schutzimpfungen für Fünf- bis Elfjährige: Die Kinder-Impfungen finden in Goch und Geldern statt. 

Impftermine für Termine müssen vorab hier gebucht werden. Nur für Kinder Jugendliche im Alter von 5 bis 11 Jahren am Stichtag der ersten Impfung.

Zur Pressemitteilung mit weiteren Informationen

Feste Impfstelle in Goch

Zusätzlich zu den mobilen Impfangeboten in allen 16 Städten und Gemeinden bietet der Kreis Kleve weitere Impftermine in Goch an. Der ehemalige Aldi-Markt an der Gartenstraße 6 wird zu einer festen Impfstelle, die mehrmals pro Woche geöffnet ist. Dort finden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen statt. Eine Terminbuchung ist notwendig. Dies ist ab sofort über das bekannte Portal www.impftermine-kreis-kleve.de möglich.

Zur Pressemitteilung des Kreises Kleve mit weiteren Informationen zu den temporären Impfstellen
Zur Pressemitteilung des Kreises Kleve mit weiteren Informationen zur festen Impfstelle in Goch

Weitere Impfstellen

Im Helios-Klinikum Krefeld wird täglich (ab 12 Jahre) geimpft. Termine können ab sofort hier gebucht werden. 

Online-Verfahren für positiv PCR-Getestete
Das Gesundheitsamt hat ein Online-Verfahren für positiv PCR-Getestete eingerichtet. Corona-Infizierte können ab sofort ihre Daten digital an den Kreis Kleve übermitteln. Auf der Internetseite des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es in der Infobox oben rechts den Direktlink „Positiv getestet?“ 

Zur Pressemitteilung des Kreises Kleve

  • Familienleitfaden: Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

    Mit der Zulassung der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer ab 5 Jahren und von Moderna ab 12 Jahren können auch Kinder und Jugendliche geimpft werden. Damit stellen sich wichtige Fragen: Warum sollte ich mein Kind impfen lassen? Was genau empfiehlt die STIKO bezüglich der Impfung von Kindern und Jugendlichen? Wie wirksam ist die Impfung? Wie sicher ist sie für Kinder? Welche Impfreaktionen können dabei auftreten? 

    Auf Ihre Fragen und Sorgen möchte der Familienleitfaden des Bundesministeriums für Gesundheit eingehen. Er gibt Ihnen grundlegende Informationen an die Hand, die Ihnen dabei helfen sollen, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden und gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eine entsprechende Impfentscheidung zu treffen. 

Kreis Kleve

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Kleve aktuell bei 413,9 (Stand Mittwoch, 19. Januar 2022,  um 0 Uhr).

  • Aufbereitung der Corona-Zahlen für Straelen vom 19. Januar 2022

    • Gesamtzahl infizierter Personen in Straelen: 1.271 (+13 im Vergleich zum Vortag)
    • Veränderung zur Vorwoche: 73 (+4 im Vergleich zum Vortag)
    • 7-Tage-Inzidenz in Straelen: 444,1 (+24,3 im Vergleich zum Vortag)
    • Aktive COVID-19-Fälle in Straelen: 75 Personen (-5 im Vergleich zum Vortag)

    Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz des Kreises Kleve liegt tagesaktuell bei 413,9.
    (Es handelt sich um die heute, Mittwoch, 19. Januar 2022, um 0.00 Uhr vom Landeszentrum für Gesundheit ermittelte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern für den Kreis Kleve.)

    Der Verlauf der 7-Tages-Inzidenz auf Landesebene ist künftig einer von mehreren Indikatoren für Einschränkungen und Lockerungen im Rahmen der Corona-Schutzverordnung NRW (die vollständige Auflistung finden Sie hier: https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html).

    Die nachstehend genannten 7-Tage-Inzidenzen im Kreis Kleve laut RKI-Tabelle werden somit lediglich nachrichtlich aufgeführt:

    • Donnerstag, 13. Januar - 322,1
    • Mittwoch, 12. Januar - 288
    • Dienstag, 11. Januar - 278,7
    • Montag, 10. Januar - 289,2
    • Sonntag, 09. Januar - 257,7
    • Samstag, 08. Januar - 240,8
    • Freitag, 07. Januar - 216,2
    • Donnerstag, 06. Januar - 202,5


Rathaus für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen – Termine im Bürgerservice ohne vorherige Absprache  möglich - Es gelten die 3G-Regeln sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske

Beim Betreten des Straelener Rathauses gelten aufgrund der aktuell hohen Infektionszahlen ab sofort die 3G – Regeln auch für Besucherinnen und Besucher. Zutritt haben nur noch Personen, die geimpft, genesen oder mit tagesaktuellem Test getestet sind.
Dies gilt auch für den Bürgerservice, der weiterhin auch ohne vorherige Terminabsprache geöffnet bleibt. Der Zugang zum Bürgerservice erfolgt ausschließlich über den Haupteingang. Die entsprechenden 3G-Nachweise werden im Eingangsbereich des Rathauses kontrolliert.

Im Rathaus gelten die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen Termin über die Online-Terminvergabe zu buchen.

Alle anderen Abteilungen des Rathauses bleiben für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen und können weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Der Zugang zum Rathaus erfolgt in solchen Fällen ausschließlich über den Seiteneingang. 


Corona Warn-App
Die Bundesregierung hat im Google-Store und im App-Store die Corona-Warn-App veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 
Weitere Informationen sowie die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.


Neue Fragen und Antworten zum Coronavirus
Aktuelle Informationen des Landes NRW werden unter Fragen und Antworten im Überblick immer aktuell zusammengestellt.
Alle Informationen des Kreises Kleve rund um den Coronavirus finden Sie hier. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.


Hotline des Ministeriums und zentrale Corona-Internetseite des Landes
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 91191001 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr.
Neben diesem Bürgertelefon wurde eine zentrale Corona-Internetseite onlinegestellt. Sie heißt www.land.nrw/corona. Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert sowie Erlasse, Dokumente und Informationen gebündelt zur Verfügung gestellt.


Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes
Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes erreichen Sie unter der Rufnummer 02821 594950.