Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Corona-Schutzverordnung des Landes NRW 

Die Corona-Schutzverordnung gilt seit Freitag, 08. Oktober 2021. 

Mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung reagiert die Landesregierung auf die weitere Entspannung des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen. So gelten  ab dem 8. Oktober 2021 unter anderem der Verzicht der Maskenpflicht im Freien, die Möglichkeit, einen PCR-Test durch kurzfristigen Schnelltests zu ersetzten sowie Erleichterungen für Gastronomen und Veranstalter.

Die wichtigsten Regeln im Überblick

  • 3G-Regel 

    Die aktuellen Corona-Schutzverordnungen schreiben vor, dass bestimmte Angebote und Einrichtungen nur genutzt bzw. besucht werden dürfen, wenn eine vollständige Impfung, Genesung oder eine negative Testung vorgewiesen werden kann (3G-Regel = geimpft, genesen, getestet).

    Die 3G-Regel gilt immer für den Besuch von

    • Krankenhäusern
    • Alten- und Pflegeheimen
    • besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe
    • Unterkünften für Geflüchtete sowie
    • stationären Einrichtungen der Sozialhilfe
  • Gibt es eine Testpflicht?

    Aufgrund der aktuellen Lage besteht für alle Personen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, bei bestimmten Aktivitäten eine Pflicht zum Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines negativen PCR-Tests.

    Wichtig: Auch für Kinder ab dem Schuleintritt und Jugendliche gilt in den Herbstferien (11. bis 24. Oktober 2021) eine Testpflicht. Das bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler in diesem Zeitraum genau wie Erwachsene testen lassen müssen. Für sie ist das Angebot der Bürgertestung aber auch nach dem 11. Oktober 2021 kostenlos.

    Die Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests (= POC-Test) gilt in den oben genannten Fällen für:

    • Veranstaltungen in Innenräumen
    • Sport in Innenräumen
    • Innengastronomie
    • körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen
    • Beherbergung
    • Großveranstaltungen im Freien (mit mehr als 2.500 Personen)
    • touristische Busreisen (Testpflicht für nicht immunisierte Personen bei Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen)
    • Kinder- und Jugend sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (Testpflicht für nicht immunisierte Personen bei Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen; hier ist ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest möglich)
    • betriebserlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (im Sinne der §§ 45 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch)
       

    Die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests gilt für:

    • Clubs
    • Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
    • Tanzveranstaltungen einschließlich privaten Feiern mit Tanz (z.B. auch Hochzeitsfeiern)
    • sexuelle Dienstleistungen
       

    Wichtig: Der PCR-Test kann ab 1. Oktober 2021 auch durch einen Schnelltest ersetzt werden, wenn dieser höchstens sechs Stunden alt ist.

  • Müssen sich Geimpfte und Genesene noch testen lassen?

    Nein. Für genesene oder vollständig geimpfte Personen besteht keine Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses.

  • Maskenpflicht 

    Für alle Personen, also auch für Geimpfte und Genesene, besteht unabhängig von Inzidenzwerten in bestimmten Bereichen die Pflicht zum Tragen (mindestens) einer medizinischen Maske.

    Dies gilt:

    • im öffentlichen Personennahverkehr
    • im Handel
    • in Innenräumen mit Publikumsverkehr
    • für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

    Bislang galt, dass in Warteschlangen und Anstellbereichen im Freien sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern sowie bei Sport-, Kultur- und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Besucherinnen und Besuchern das Tragen einer Maske erforderlich war. Diese Pflicht fällt weg.

    Trotzdem wird weiterhin auch im Freien das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, typischerweise ist das insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen der Fall.

  • Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?

    Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen.

    Und: Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr sind verpflichtet, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln umzusetzen.

    Weitere Informationen sind in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur Corona-Schutzverordnung insbesondere für Betriebsinhaberinnen und -inhaber zusammengefasst. Sie steht auf der Übersichtsseite zu den rechtlichen Regelungen während der Corona-Pandemie

  • Welche Regeln gelten nun für Großveranstaltungen?

    Bei Großveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) entfällt die absolute Obergrenze von 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vollständig.

    Bei Großveranstaltungen im Freien wird darüber hinaus die relative Obergrenze von 50 Prozent der regulären Zuschauerkapazität gelockert. Hier können nun alle Sitzplätze voll belegt werden, wenn die Veranstalterin bzw. der Veranstalter sicherstellen, dass außerhalb der Plätze Masken getragen werden.

  • Welche Regeln gelten für Volksfeste, Jahrmärkte und vergleichbare Veranstaltungen?

    Mit dem Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung sind seit dem 20. August 2021 Kirmessen, Spezialmärkte und vergleichbare Veranstaltungen, die sich in der Regel durch eine nicht begrenzbare Anzahl an Zuschauern auszeichnen, in Nordrhein-Westfalen zulässig.

    Das Gesundheitsministerium und die kommunalen Spitzenverbände haben zur Durchführung von Kirmessen, Spezialmärkten und vergleichbaren Veranstaltungen auf Grundlage der Corona-Schutzverordnung einen Leitfaden entwickelt, der sich an die Kreise, Städte und Gemeinden sowie an die Marktkaufleute und Schausteller/innen richtet. Er dient als Empfehlung und soll den Beteiligten bei der Planung und Durchführung derartiger Veranstaltungen eine Orientierung und Hilfestellung bieten.

  • Anhand welcher Leitindikatoren wird das Infektionsgeschehens bewertet?

    Als Folge der Änderungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes (IfSG) hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium die Corona-Schutzverordnung aktualisiert. Zur Bewertung des Infektionsgeschehens werden ab sofort die drei folgenden Leitindikatoren herangezogen:

    •  7-Tage-Inzidenz
    • 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen)
    • Auslastung der Intensivbetten

    Daher wurde in der Corona-Schutzverordnung der bisher als Grenzwert bestimmter Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz gestrichen.

    Aufgrund der aktuellen Stabilisierung der Werte aller relevanten Indikatoren in Nordrhein-Westfalen verzichtet das Gesundheitsministerium derzeit bewusst auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen neuen Indikatoren.

  •  Was besagt die 7-Tage-Inzidenz?

    Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet.

    Insbesondere die altersbezogenen Inzidenzen sind nach wie vor ein guter Maßstab dafür, in welchem Ausmaß vulnerable Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden.

    Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist.

    Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.

  • Was ist mit der 7-Tage-Hospitalisierung gemeint?

    Die 7-Tage-Hospitalisierung misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben.

    Für den Hospitalisierungsindikator werden in Nordrhein-Westfalen zwei Werte ausgewiesen:
     

    1. Der anhand der Vorgaben des RKIs berechnete Wert. Dieser beruht auf den Meldungen der Gesundheitsämter, die den bereits von ihnen gemeldeten Infektionsfällen nachträglich die namentlichen Einweisungsmeldungen aus den Krankenhäusern zuordnen. Dieser Wert ist vor allem bedeutsam, weil er bundesweit einheitlich errechnet wird und damit eine bundeseinheitliche Bewertung des Infektionsgeschehens ermöglicht. Allerdings erfordert der Wert eine Einzelfallbearbeitung jedes Infektionsfalles durch die Gesundheitsämter, die gerade in der aktuellen Belastungssituation manchmal erst nach einigen Arbeitstagen abgeschlossen ist.
       
    2. Um zusätzlich einen aktuelleren Hinweis auf die Hospitalisierungen zu ermöglichen, wird zusätzlich der Hospitalisierungsindikator ausgewiesen, der sich unmittelbar aus den täglichen (nicht namentlichen) Gesamtmeldungen der Krankenhäuser über die Aufnahme von Covid-19-Patienten im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW (IG NRW) ergibt. Dieser Wert ermöglicht eine sehr aktuelle Einschätzung, weicht aber naturgemäß von dem RKI-basierten Wert ab und wird am gleichen Meldetag jedenfalls in Perioden eines ansteigenden Infektionsgeschehens in der Regel höher liegen.
  •  Wie wird der Anteil der COVID-Patienten an der Intensivkapazität gemessen?

    Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen.

    Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung.

    Anhand des Grades der Auslastung der Intensivstationen können Schutzmaßnahmen vor allem so ausgerichtet werden, dass andere erforderliche medizinische Behandlungen (schwere Operationen etc.) nicht aufgrund einer Überlastung der Bettenkapazitäten verschoben werden müssen.

    Die Berechnung erfolgt auf Basis der Daten aus dem Register der Fachgesellschaft der Intensivmediziner (DIVI) als Prozentanteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen an den betreibbaren Erwachsenen-Intensivbetten. Auch hier ist durch den Rückgriff auf das DIVI-Register eine Vergleichbarkeit mit den Bundeswerten gegeben.
     

Kreis Kleve

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Kleve aktuell bei 25,5 (Stand Montag, 18. Oktober 2021,  um 0 Uhr).

  • Informationen für Einreisende aus den Niederlanden und weiteren Ländern

    Seit dem 01. August gilt allgemein, dass alle Personen ab 12 Jahren bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen aktuellen, negativen Testnachweis vorlegen müssen. Es sei denn, sie sind geimpft oder genesen.

    Seit dem 08. August sind die benachbarten Niederlande kein Hochinzidenzgebiet mehr, sodass bei der Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland aktuell folgendes beachtet werden muss:

    • Eine Anmelde- und Quarantänepflicht entfällt.
    • Eine Nachweispflicht bleibt bestehen!
      (vollständige Impfung, Genesung oder aktueller, negativer Test gemäß den gültigen Bestimmungen)
    • Der Nachweis ist nicht notwendig bei
      • Grenzpendler und Grenzgängern
      • Kurzaufenthalten bis zu 24 Stunden (in NRW bzw. in NL)
  • Aufbereitung der Corona-Zahlen für Straelen vom 18. Oktober 2021

    • Gesamtzahl infizierter Personen in Straelen: 726 (+/- 0 im Vergleich zum Vortag)
    • Veränderung zur Vorwoche:  4 (+/- 0 im Vergleich zum Vortag)
    • 7-Tage-Inzidenz in Straelen:  24,3 (+/- 0 im Vergleich zum Vortag)
    • Aktive COVID-19-Fälle in Straelen: 7 Personen (+/- 0 Vergleich zum Vortag)

    Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz des Kreises Kleve liegt tagesaktuell bei 25,5.
    (Es handelt sich um die heute, Montag, 18. Oktober 2021, um 0.00 Uhr vom Landeszentrum für Gesundheit ermittelte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern für den Kreis Kleve.)

    Der Verlauf der 7-Tages-Inzidenz auf Landesebene ist künftig einer von mehreren Indikatoren für Einschränkungen und Lockerungen im Rahmen der Corona-Schutzverordnung NRW (die vollständige Auflistung finden Sie hier: https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html).

    Die nachstehend genannten 7-Tage-Inzidenzen im Kreis Kleve laut RKI-Tabelle werden somit lediglich nachrichtlich aufgeführt:

    • Montag, 18. Oktober - 25,5
    • Sonntag, 17. Oktober - 25,2
    • Samstag, 16. Oktober - 24,2
    • Freitag, 15. Oktober - 30,3
    • Donnerstag, 14. Oktober - 30,3
    • Mittwoch, 13. Oktober - 29,7
    • Dienstag, 12. Oktober - 30,9
    • Montag, 11. Oktober - 34,4
    • Sonntag, 10. Oktober - 32,8

Rathaus für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen – Termine im Bürgerservice ohne vorherige Absprache  möglich

Ab sofort ist der Bürgerservice auch ohne vorherige Terminabsprache geöffnet. Der Zugang zum Bürgerservice erfolgt mit oder ohne Termin ausschließlich über den Haupteingang. Im Rathaus gelten die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinische Gesichtsmaske (sog. OP-Masken). Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich auch weiterhin, einen Termin über die Online-Terminvergabe zu buchen.  

Alle anderen Abteilungen des Rathauses bleiben für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen und können weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Der Zugang zum Rathaus erfolgt in solchen Fällen ausschließlich über den Seiteneingang. 


Corona Warn-App
Die Bundesregierung hat im Google-Store und im App-Store die Corona-Warn-App veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 
Weitere Informationen sowie die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.


Neue Fragen und Antworten zum Coronavirus
Aktuelle Informationen des Landes NRW werden unter Fragen und Antworten im Überblick immer aktuell zusammengestellt.
Alle Informationen des Kreises Kleve rund um den Coronavirus finden Sie hier. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.


Hotline des Ministeriums und zentrale Corona-Internetseite des Landes
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 91191001 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr.
Neben diesem Bürgertelefon wurde eine zentrale Corona-Internetseite onlinegestellt. Sie heißt www.land.nrw/corona. Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert sowie Erlasse, Dokumente und Informationen gebündelt zur Verfügung gestellt.


Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes
Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes erreichen Sie unter der Rufnummer 02821 594950.