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Aktuelles der Wirtschaftsförderung

Bauunternehmung Hout und Poels mit neuem Firmensitz in Straelen
Neues Domizil für 40 Mitarbeiter

Wirtschaftsförderer Uwe Bons überreicht den beiden Geschäftsführern Johannes Poels und Daniel Hout ein Bild Straelen-Motiven.

Ihren neuen Standort an der Hubertusstraße 26 im Gewerbegebiet Straelen-Hetzert hat jetzt die Bauunternehmung Hout und Poels bezogen. In der neu errichteten 1.200 Quadratmeter großen Gewerbehalle und dem angegliederten gemauerten Bürohaus mit über 250 Quadratmeter Fläche können die Arbeitsabläufe der Straelener Bauunternehmung perfekt aufeinander abgestimmt werden. Johannes Poels, der gemeinsam mit Daniel Hout die Geschäfte des Traditionsunternehmens leitet: „An unserem Standort an der Zeppelinstraße, den wir 1995 errichtet haben, waren wir eingeengt, durch die Verteilung auf zwei Gebäude litt die Effizienz der Arbeit." Zumal das Unternehmen in den letzten Jahren kräftig gewachsen ist.
So sind mittlerweile fast 40 Mitarbeiter für die Straelener Bauunternehmung Hout und Poels GmbH & Co. KG tätig. Auch die Ausbildung wird bei Hout und Poels großgeschrieben. Derzeit absolvieren zwei Auszubildende ihre Maurerlehre. Ein dritter Auszubildender macht ebenfalls eine Lehre zum Maurer, studiert zudem zeitgleich dual Bauingenieurwesen. Weitere Ausbildungsplätze, ob als Maurer oder im kaufmännischen Bereich, bietet das Straelener Unternehmen jederzeit an.
Neben den eigenen Mitarbeitern arbeiten eine Vielzahl von Firmen aus Straelen und der Region, teilweise schon seit Jahrzehnten, mit dem Generalunternehmer zusammen. In Partnerschaft mit der Viebrockhaus AG werden sämtliche Hochbauprodukte angeboten. Das Hauptaugenmerk der Bauunternehmung Hout und Poels liegt dabei auf der Erstellung von Einfamilienhäusern mit besonders hoher baulicher und ökologischer Qualität. „Selbstverständlich alle Stein auf Stein gebaut," ergänzt Johannes Poels. Die Unternehmensphilosophien auf hohe Bauqualität und fortschrittliche Energiespartechnik zu setzen, haben Daniel Hout und Johannes Poels auch an ihrem neuen Standort verwirklicht. Daniel Hout: "Energieeffizienz ist für uns ein wichtiges Qualitätsmerkmal. An der Hubertusstraße können wir den Kunden die energiesparende Bauweise und Technik vorführen. Dies ist uns wichtig."
Das Grundstück hatte die Stadt Straelen den Unternehmern für ihre Expansionsabsichten zur Verfügung gestellt. Auch für den „Altstandort" an der Zeppelinstraße konnte schon eine Lösung gefunden werden. Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung hat hier ein neues Unternehmen aus einer Nachbarkommune einen neuen Standort gefunden. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons freut sich über die zukunftsorientierte Investition im Gewerbegebiet, die auch der nächsten Generation eine gute Startposition bietet.

 

Wirtschaftstreff mit Preisverleihung "Grüne Couch 2017"
Preisträger sind die Geselligen Vereine e.V. Herongen und das Team der Marktapotheke

Die Preisträger der "Grünen Couch 2017", Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Wirtschaftsförderer Uwe Bons und Blumenmädchen Sabrina Nent stehen rund um die Grüne Couch.

Im vollbesetzten Forum des Gymnasiums in Straelen hat die Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft zum 16. Mal im Rahmen des Wirtschaftstreffs den begehrten Preis „Grüne Couch“ verliehen. Als Preisträger wurden die Geselligen Vereine Herongen e.V. und Marta Sommerkamp und ihr Team von der Marktapotheke geehrt. Bürgermeister Hans-Josef Linßen nahm die Ehrungen vor und wurde hierbei vom Straelener Blumenmädchen Sabrina Nent und Wirtschaftsförderer Uwe Bons unterstützt.
Die Geselligen Vereine Herongen erhielten die Auszeichnung für ihre vielfältigen Aktivitäten für die Ortschaft Herongen und das herausragende Projekt Bürgerhalle. Uwe Bons führte in seiner Laudatio aus "Die Bürgerhalle ist nicht nur ein wichtiger Baustein für die Vereins- und Jugendarbeit, sondern bietet auch Unternehmen die Möglichkeit Tagungen vor Ort durchzuführen. Sie ergänzt das Angebot an Tagungs- und Eventlocations und ist Veranstaltungsraum der lokalen Wirtschaft. Sie ist damit eine gelungene Mischung aus Ehrenamt und lokalem Wirtschaftsbetrieb". Die Vertreter der Geselligen Vereine konnten zudem die Gratulationen zum 50-jährigen Vereinsjubiläum entgegennehmen. „Ohne den Zusammenschluss der Geselligen Vereine gäbe es nicht so schöne Kirmesfeierlichkeiten im Dorf und auch keine Bürgerhalle in Herongen.“
Marta Sommerkamp und ihr Team wurden für ihr Engagement für Straelen im Mix mit der Vermarktung der „Grünen Couch“ in den Marketingaktivitäten ausgezeichnet. In der Laudatio stellte Uwe Bons das Engagement der Unternehmerin für die Stadt und das Stadtmarketing heraus. „In Straelen – für Straelen!“ laute die Devise von Marta Sommerkamp. Marta Sommerkamp war wegen eines USA-Aufenthaltes verhindert. Dafür nahmen die Mitarbeiter der Markt-Apotheke den Preis entgegen. „Die Apotheke mit Herz im Herzen von Straelen“. Ein Slogan der begleitet wird von der grünen Couch. Bei allen Werbemaßnahmen sind Slogan und Grüne Couch umgesetzt. Uwe Bons lobt "Ein tolles und vorbildhaftes Beispiel. Die Einbindung der grünen Couch spiegelt sich hier prima in der Marketingstrategie der Unternehmerin wieder".
Abgerundet wurde der Abend durch einen Vortrag von Vanessa Weber, Geschäftsführerin der Firma Werkzeug Weber aus Aschaffenburg. In ihrem Vortrag „Der Unternehmer als Marke – drei Werkzeuge für mehr Reichweite“ gab die Unternehmerin Tipps für erfolgreiches Marketing.

 

Gemeinsame Initiative zur vorübergehenden Leerstands-Beseitigung begeistert:
Galerie-Projekt „Rappelkiste“ bringt Farbe in die Innenstadt

Künstlerin Beate Klein, Wirtschaftsförderer Uwe Bons und die beiden Miteigentümer Margret und Johannes Heußen freuen sich über die „Galerie auf Zeit“.

Leerstehende Ladenlokale sind oft ein negativer Blickfang in Innenstädten. Gut, dass in Straelen durch eine Gemeinschaftsinitiative die großen Schaufenster der „Rappelkiste“ an der Ecke Venloer Straße / Südwall durch eine Straelener Künstlerin gefüllt wurden. Nachdem der vorherige Mieter ausgezogen war, stand das Lokal an zentraler Stelle in der Blumenstadt leer. Daraufhin kamen die Eigentümergesellschaft Venloer Straße 34 van Megen / Heußen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons ins Gespräch. „Die großen, leeren Schaufenster mit den Werken eines lokalen Künstlers zu füllen, war eine klasse Idee. Da möchte man das Wort ‚Lückenfüller‘ gar nicht in den Mund nehmen“, so sind sich die beiden Akteure einig. Schnell fiel die Entscheidung die Straelener Künstlerin Beate Klein anzusprechen und von den angestellten Überlegungen zu überzeugen. Dies dauerte nicht lange und so schmücken seit Kurzem ihre Portraits und die Werke ihrer Schüler die reizvollen Fenster in exponierter Lage. Die Malschule von Beate Klein existiert bereits seit 16 Jahren. Seit 2009 malen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Klosterstraße in einem 53 Quadratmeter großen Souterrain, wo sich Beate Kleins Atelier befindet. Doch die Galerie soll nur eine Übergangslösung sein. Zunächst darf Beate Klein die Geschäftsräume unbegrenzt nutzen und auch regelmäßig die Bilder austauschen sowie ab und an die Türen der Galerie für Besucher öffnen. Doch sobald ein Interessent das Ladenlokal anmietet, muss Beate Klein die Schaufenster räumen. „Wer weiß, ob es bis dahin einen neuen Leerstand gibt und die Galerie einfach nur ein paar Meter weiter zieht“, so Wirtschaftsförderer Uwe Bons.
Gewerbliche Interessenten, die die Räume anmieten möchten, oder mögliche Sponsoren, die wollen, dass die Galerie dauerhaft bleibt, können sich gerne bei den Miteigentümern des Hauses, Margret und Johannes Heußen, unter der Rufnummer 01 78 / 534 19 97 melden. Wer sich von Beate Klein ein persönliches Kunstwerk anfertigen lassen möchte, erreicht sie unter 01 57 / 87 45 49 13. Straelener Künstler, die auch Interesse daran haben, irgendwann einen Leerstand mit ihren Werken zu füllen, nehmen bitte Kontakt zum Stadtmarketing Straelen, Telefon 0 28 34 / 702-210, auf.

 

Wirtschaftliche Entwicklungen in der niederländischen Nachbarstadt
Straelens Verwaltungsspitze zu Gast in Venlo

Neun Herren der Stadtverwaltungen Venlo und Straelen haben sich zum grenzüberschreitenden Austausch getroffen.

Zwei Städte - ein Ziel: die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen, die Fachbereichsleiter Harald Purath, Christian Hinkelmann und Bernd Kuse sowie Wirtschaftsförderer Uwe Bons waren zu einem Informationsgespräch auf dem ehemaligen Gelände der Floriade in Venlo eingeladen. Die Vertreter der Stadt Venlo stellten den Straelenern im Gebäude der "Innovatoren" die wirtschaftlichen Entwicklungen ihrer Stadt vor. Die gartenbaulichen und logistischen Entwicklungen des Greenport Venlo, eine Rundfahrt über das Areal des Freshpark Venlo und der sogenannten Tradeports, der riesigen Gewerbegebiete rund um die Stadt, schloss sich an. Beeindruckend waren hierbei nicht nur die bisherigen Entwicklungen, sondern auch die flächenmäßigen Möglichkeiten, die die Stadt Venlo noch in den nächsten Jahren für weitere Expansionen zur Verfügung stehen hat. Im abschließenden Meinungsaustausch standen dementsprechend auch wirtschaftliche Themen im Vordergrund. Einig war man sich, dass für Venlo und Straelen, die Sicherung und Stärkung des Agrobusiness als umfassender Ansatz für Gartenbau, Landwirtschaft, Ernährungsgewerbe, Bildung, Forschung, Energie, Logistik und Tourismus, wichtige Aufgabenfelder für die zukünftige Entwicklung sind. Zum Abschluss überreichte Bürgermeister Linßen dem Beigeordneter für wirtschaftliche Belange, Stephan Satijn, ein Bild mit Straelener Fotomotiven.

 

Straelen mit positiver Entwicklung

„Straelen braucht den Vergleich mit den Umlandkommunen nicht zu scheuen. Wir entwickeln uns durchweg positiv und habe viele Potenziale", so Bürgermeister Hans-Josef Linßen. Belegen kann er seine Aussagen mit der aktuellen Regionalstatistischen Analyse, die die Wirtschaftsförderung unlängst in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus präsentierte. Das Unternehmen ExperConsult aus Dortmund hat hierbei den Wirtschaftsstandort Straelen mit drei ausgewählten Wettbewerbsstandorten, Geldern, Kevelaer und Nettetal, verglichen. Die Wahl war auf diese Standorte gefallen, da die vier Kommunen gemeinsam eine LEADER-Region bilden.

Fünf Hauptthemenbereiche wurden dabei statistisch verglichen: Bevölkerung, Leben und Wohnen, der Arbeitsmarkt, der Bereich Wirtschaft/Unternehmen und die städtischen Finanzen/Haushalt. Die Aussagen von ExperConsult basierten auf Daten der statistischen Ämter des Bundes des Landes NRW sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Besonders erfreulich stellt sich die Bevölkerungsentwicklungsprognose für die nächsten Jahre dar. Bis zum Jahr 2040 prognostizieren die Gutachter der Stadt Straelen ein Wachstum von bis zu 15 Prozent. Dies deckt sich auch mit den Prognosen des aktuellen Demographiekompasses der IHK Niederrhein. Laut Bevölkerungsvorausberechnung ist Straelen im Kreis Kleve eine der Kommunen mit dem stärksten prozentualen Wachstum in den nächsten 25 Jahren. Absolut soll Straelen demnach 2.400 Personen dazu gewinnen.

Die positiven Zahlen bei der Einwohnerentwicklung lassen sich auch mit weiteren Zahlen, die der statistische Bericht liefert, begründen. Die Stadt Straelen ist nämlich auch im sozialen Bereich sehr gut aufgestellt. Das Angebot Straelens gerade für junge Familien ist außergewöhnlich gut. So liegt die Betreuungsquote in Straelen seit Jahren weiter über dem Landesdurchschnitt und dies sowohl bei den jüngeren als auch älteren Kindern. Hier kann die Stadtverwaltung nicht nur auf die große Anzahl an Kindergärten sondern auch auf die Schulbetreuung im Verlässlichen Halbtag und in der Offenen Ganztagsschule bauen.

Auch bei den Arbeitslosenzahlen hat Straelen eine hervorragende Bilanz aufzuweisen. Bei den 15 bis 25-jährigen sind je 1.000 Einwohner 43 Personen arbeitslos gemeldet. In den Vergleichskommunen liegt hier der Wert bei weit über 100 Personen. Traditionell stark ist Straelen bei der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Erstmals sind wir über 7.300 Personen", so Wirtschaftsförderer Uwe Bons mit Blick auf die neusten Zahlen zum 30.06.2016. 7.382 Personen sind es genau und damit 169 Personen mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Vergleichbar wird diese Zahl über die sogenannte Arbeitsplatzdichte, d.h. die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je 1.000 Einwohner. Hier lag Straelen in 2016 bei 472. Absoluter Spitzenwert im Kreis Kleve - noch weit vor der Kreisstadt Kleve und den Mittelzentren. Der Landesdurchschnitt NRW liegt hier bei 369 Personen. Und das Straelen alles andere als eine „Schlafstadt" ist, zeigen auch die Pendlerzahlen. „Der Arbeitsmarkt zieht die Menschen nach Straelen", so Bürgermeister Linßen. Deutlich mehr Personen kommen nach Straelen um hier zu arbeiten, als Straelener, die der Arbeit wegen nach auswärts fahren. Folgerichtig haben sich auch die Betriebszahlen im Vergleich mit den Umlandgemeinden am positivsten entwickelt. Das Verarbeitende Gewerbe hat eine gute Wirtschaftskraft, wie die Umsatzproduktivität zeigt. Besonders erfreulich ist, dass trotz der hohen Beschäftigungszahlen, Straelen auch bei der Existenzgründungsquote, d.h. der Anzahl der Betriebsgründungen mit wirtschaftlicher Substanz je 1.000 Einwohner, führend ist. Die Straelener Bürger verfügen zudem im Vergleich mit den Nachbarkommunen über das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner.

All diese Entwicklungen wirken sich letztlich auch auf den Haushalt der Stadt aus. So hat Straelen die höchsten Bruttoeinnahmen je 1.000 Einwohner und weist die niedrigste Nettoverschuldung auf. Das Fazit von Bürgermeister Linßen fällt entsprechend positiv aus: "Straelen steht derzeit in Bevölkerungsentwicklung und Arbeitsmarkt gut da. Diese positiven Rahmenbedingungen sind für uns die Motivation, die Zahlen zukünftig noch weiter zu verbessern."

 

Ausschuss besucht das Unternehmen Lacet in Herongen

Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus der Stadt Straelen vor dem neuen Lacet-Betriebsgebäude in Herongen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Kees Lacet (Bildmitte, rechts neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Lemmen) und Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts)

„Lacet-Mobilheimbau ist ein toller Betrieb für unsere Stadt", darin waren sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus nach ihrem Besuch im neuen Betriebsgebäude der Firma Lacet im Gewerbegebiet „Gartenbauwirtschaft" in Straelen-Herongen, direkt an der Autobahn 40, einig. Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Kees Lacet, zeigte den Ausschussmitgliedern die neue, hochmoderne Produktionsstätte von Deutschlands größtem Mobilheimbauer und erläuterte die Geschäftsstrategie und die Produktionsabläufe des Unternehmens. Auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern hat Lacet eine 5.000 Quadratmeter große Halle mit Bürotrakt und Ausstellungsraum für die Produktion und Präsentation von Mobilheimen errichtet. Das Familienunternehmen ist auf die Herstellung von hochwertigen Qualitätsmobilheimen, individuell nach den Wünschen der Kunden, spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Berufssparten vom Trockenbauer, Schreiner und Elektroinstallateur über Bürokräfte und technische Zeichner. Die Kunden kommen sowohl aus dem Privatbereich als auch aus der touristischen Branche, wie beispielsweise Campingplatzbetreiber. Die wichtigsten Absatzmärkte sind neben Deutschland auch Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Belgien. Kees Lacet betonte die Qualitäten des neuen Standortes: „Wir benötigen die hier vorhandene schnelle Anbindung an die Autobahn, insbesondere auch für den späteren Transport der fertigen Mobilheime." Wirtschaftsförderer Uwe Bons freute sich auch darüber, dass Lacet sich in einer starken Wachstumsphase befindet und aufgrund der positiven Entwicklung weitere Fachkräfte für das Unternehmen in der Region sucht.

 

Wirtschaftsprüfer für Straelener Steuerbüro

Wirtschaftsförderer Uwe Bons besucht Wirtschaftsprüfer Klaus van der Moolen (im Bild 2. v.r.) und die beiden Steuerberater Guido Weecke (links im Bild) und Kai Bücken (2.v.l.) in ihren neuen Räumlichkeiten.

Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten am Kromsteg 43 im Gewerbegebiet „Hetzert" in Straelen verstärkt jetzt der Wirtschaftsprüfer Klaus van der Moolen (im Bild 2. von rechts.) die beiden Steuerberater Guido Weecke (links im Bild) und Kai Bücken (2. von links) in der Straelener Sozietät. Klaus van der Moolen ist als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer seit vielen Jahren tätig. Mit Klaus van der Moolen erweitert sich die fachliche Kompetenz der Sozietät um das Tätigkeitsfeld der Wirtschaftsprüfung. Dazu gehören neben Jahresabschluss- und Konzernprüfungen, auch Prüfungen im Rahmen von Kapitalerhöhungen oder die Erstellung von Gutachten, speziell Unternehmensbewertungen oder Sanierungsgutachten. WBM Weecke, Bücken, van der Moolen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer Partnerschaftsgesellschaft mbB heißt die Sozietät in Straelen nun offiziell. Straelens Wirtschaftsförderer Uwe Bons (rechts im Bild) begrüßte Klaus van der Moolen in der Blumenstadt und freut sich über das neue Dienstleistungsangebot für Unternehmen in Straelen.

 

Erste Straelener Ausbildungsmesse war ein voller Erfolg

Ein Blick von oben in die bofrost*-Halle während der 1. Straelener Ausbildungsmesse.

„Wir sind einfach nur begeistert von der Resonanz der Schüler und Unternehmen auf unsere erste Ausbildungsmesse in Straelen," darin waren sich Dominik Nellesen, Projektleiter vom Vorstand des Vereins AusStraelen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons einig. Gemeinsam hat der Verein AusStraelen und die Straelener Wirtschaftsförderung über Monate die Veranstaltung vorbereitet.

Alle Branchen vertreten
55 Aussteller präsentierten sich am 07. Oktober in der bofrost*-Halle. Alle Branchen waren vertreten - Handwerksbetriebe stellten ihre Ausbildungsmöglichkeiten ebenso vor wie Gartenbaubetriebe, Banken, Dienstleister, Gastronomie und Handel. Über 130 verschiedene Ausbildungsberufe wurden an den Ständen vorgestellt. Dabei hatten sich viele Aussteller auch die Mühen gemacht, Arbeitsabläufe im Unternehmen zu präsentieren und auch derzeitige Auszubildende als Ansprechpartner mitzubringen. Die Resonanz aus der Schülerschaft war überwältigend. Viele Informationsgespräche wurden geführt und auch die ersten Praktika und weitere Kennenlerntermine vereinbart.

Bürgermeister Hans-Josef Linßen, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, bedankte sich insbesondere bei den Hauptsponsoren, nämlich der Volksbank an der Niers, der Sparkasse Rhein-Maas und der Firma bofrost*, die durch ihr Engagement die Veranstaltung ermöglichten. Geplant ist die Messe auch für die kommenden Jahre. „Das war ein Superstart. Darauf sollten wir in den kommenden Jahren aufbauen," lautete das gemeinsame Resümee aller Beteiligten.

 

Bunte Herbstpflanzen für Straelens Innenstadt

Freuen sich über eine schöne Herbstbepflanzung in Straelens Innenstadt: (v.l.): Clemens Rattmann, Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Michael Smits, Leiter des Baubetriebshofes, Wolfgang Holtmanns, Wirtschaftsförderer Uwe Bons, Bernd Germes von Futura Flowers und André Ripkens

Bereits im Frühjahr hatte sich Clemens Rattmann von der Firma Florensis das Ziel gesetzt, Straelens Innenstadt im Sinne des Titels "Blumenstadt" bunter und schöner zu machen. Kurzerhand koordinierte er ein Sponsoring für die Bepflanzung mit Frühblühern und ließ seinerzeit schon keine Zweifel aufkommen, dass es sich hierbei um eine einmalige Aktion handeln könnte. Gemeinsam mit dem Straelener Stadtmarketing und mit tatkräftiger Unterstützung durch den Baubetriebshof organisierte er nun auch die Herbstbepflanzung der Blumenkübel und Beete rund um den Marktplatz und in der Innenstadt. Diesmal gesponsert von den Gartenbaubetrieben Wolfgang & André Ripkens GbR, Futura Flowers Canders & Germes sowie Wolfgang Holtmanns. Bürgermeister Hans-Josef Linßen und Wirtschaftsförderer Uwe Bons bedankten sich für das Engagement der Betriebe und freuen sich über die tolle Zusammenarbeit.

 

Neue psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche in Straelen

Uwe Bons überreicht Armagan Ilgar ein Willkommensgeschenk für ihre neue Praxis in Straelen.

Neu eröffnet hat in Straelen die psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche von Diplom Pädagogin Armagan Ilgar. Armagan Ilgar ist approbierte Kinder- und Jugendlichentherapeutin und hat langjährige Berufs- und Praxiserfahrung in diesem Bereich. Vor Eröffnung ihrer eigenen Praxis hat sie in psychotherapeutischen Praxen für Kinder und Jugendliche in Kempen und Gelsenkirchen gearbeitet. Die neuen Räumlichkeiten mitten im Straelener Stadtkern, auf der Hochstraße 13, wurden im Juli bezogen. Das Behandlungsspektrum richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Wirtschaftsförderer Uwe Bons freute sich über das neue Angebot in Straelen und begrüßte Armagan Ilgar in der Blumenstadt.

 

Fahrzeugbau Mölders hat Firmensitz nach Straelen verlegt

Wirtschaftsförderer Uwe Bons (links) begrüßte die beiden neuen Straelener Unternehmer Clemens (Mitte) und Andreas Groterhorst.

Fahrzeugbau Mölders hat im Juni seinen neuen Firmenhauptsitz in der Straelen bezogen. Das Unternehmen der Brüder Groterhorst hat sich einen bundesweiten Ruf als Spezialist für individuelle Nutzfahrzeugaufbauten erarbeitet. Fahrzeugbau Mölders bringt zehn Mitarbeiter mit, stellt weitere Fachkräfte ein und bildet eigenen Nachwuchs aus. „An unserem bisherigen Standort in Uedem sind wir aus allen Nähten geplatzt, ein Umzug war unumgänglich", erzählt Clemens Groterhorst, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Andreas leitet. „Straelen bietet uns eine optimale Verkehrsanbindung." Die Expansion war auch deshalb nötig, weil sich der Familienbetrieb in den vergangenen Jahren einen Ruf als Experte für maßgeschneiderte Speziallösungen im Nutzfahrzeugbau erarbeitet hat. Käufer aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Nachbarländern setzen auf die Entwicklungen und Anfertigungen des niederrheinischen Unternehmens.
Die Kundschaft besteht vor allem aus Kommunen, Bauunternehmen, Feuerwehren und Speditionen, die mit Sonderanfragen auf die Fahrzeugbauer zukommen. „'Geht nicht' gibt es für uns nicht", so der technische Geschäftsführer Andreas Groterhorst. „Wir verstehen uns als Dienstleister, der mit dem Kunden denkt und nicht von der Stange liefert. Aushängeschild ist der von uns entwickelte 'Mölders-Kipper' bis 6,5 Tonnen." Die ausgefeilten technischen Sonderanfertigungen entstehen in enger Zusammenarbeit mit einem externen Ingenieurbüro. So rüstete das Unternehmen beispielsweise Abrollkipper für die besonderen Anforderungen im Kohletagebau aus: mit einer Pritsche aus hochfestem Stahl, die jegliche Container aufnehmen kann und sich durch wenig Eigengewicht und besonders hohe Belastbarkeit auszeichnet. „Unser Team fertigt derzeit rund 50 kundenspezifische Aufbauten für Ladekrane, Abrollkipper und Kipper pro Jahr", berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Clemens Groterhorst. Die neu bezogene Halle am Boekholter Weg in Straelen bietet nun neueste Technik und das Fünffache an Werkstattfläche. Die neuen Möglichkeiten würden die Unternehmer gern voll ausschöpfen. Clemens Groterhorst: „Alle zehn bisherigen Mitarbeiter sind mit nach Straelen gekommen, aber wir suchen zusätzlich weitere Mitarbeiter und fähigen Nachwuchs für den Bereich Metallbau/Fahrzeugbau."